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Düsseldorf: Das sind die Sommerbaustellen der Stadt

Verkehrsinfrastruktur in Düsseldorf : Stadt lässt in den Ferien Straßen instandsetzen

In diesem Jahr stehen in der verkehrsärmeren Zeit der Ausbau der Radwege und die Optimierung der Straßen im Fokus.

Die Stadt nutzt die verkehrsärmere Zeit in den Schulferien für ihre Sommerbaustellen. In diesem Jahr stehen der Ausbau der Radwege und die Optimierung der Straßen im Fokus, aber auch an der Theodor-Heuss-Brücke wird etwa gearbeitet. Der Vorteil der Ferien sei es, „dass regelmäßig anstehende Brückenprüfungen vorgenommen werden können, ohne den Verkehr stark zu beeinträchtigen“, sagt Andreas Schmitz von der Verwaltung.

Hofgartenrampe/Oederallee

An der Oederallee wird der Radfahrstreifen vom Joseph-Beuys-Ufer in Richtung Osten bis zur Hofgartenrampe fortgesetzt. Da es an dem Knotenpunkt Oederallee vermehrt zu Unfällen gekommen ist, wird dort nun eine Ampel installiert, die Radfahrern Vorrang gewährt und die die Sicherheit erhöhen soll. Im weiteren Verlauf, in Richtung Süden, wird entlang der östlichen Seite der Hofgartenrampe ein Zweirichtungsradweg gebaut. Zur sichtbaren Trennung von Geh- und Radweg werden die Radwege weitgehend rot asphaltiert. Die Baukosten betragen rund 1,3 Millionen Euro.

Oberkasseler Brücke/
Joseph-Beuys-Ufer

Der Radweg am Rhein wird für den Rad- und Fußverkehr weiter ausgebaut. Unterhalb der Oberkasseler Brücke laufen seit Mitte Mai die Arbeiten für eine Rampe am Tonhallenufer. Sie ermöglicht zukünftig auch dem Radverkehr, von der Rheinpromenade auf das Tonhallenufer und Robert-Lehr-Ufer zu gelangen. Es entsteht so eine weitere Route auf der hochfrequentierten und beliebten Radverkehrsachse entlang des Rheins, über die zukünftig auch die sich in Planung befindliche erste Radleitroute verlaufen soll. Die Fertigstellung ist noch in diesem Sommer geplant. 486 868 Euro werden „verbaut“.

Kennedydamm

Unterhalb des Kennedydamms wird bis voraussichtlich Ende August in Höhe der Kreuzung mit der Roßstraße ein neuer Abbieger gebaut. Mit ihm wird eine Wendemöglichkeit aus der Fahrtrichtung stadtauswärts zurück in Fahrtrichtung Süden geschaffen. Die Gehwege bleiben während der Bauarbeiten für Fußgänger zugänglich. Die Kosten von rund 270 000 Euro werden von einem Investor übernommen.

Rather Markt

Der Rather Markt bekommt zwischen der Tevernstraße und Liliencronallee eine neue Asphaltdecke. Für die Arbeiten, sie gehen voraussichtlich vom 11. Juli bis 5. August und kosten rund 140 000 Euro, wird eine Vollsperrung notwendig. Die Anlieger werden vorab informiert.

Paulinenstraße

Die Kanalarbeiten auf der Paulinenstraße sind abgeschlossen, sodass in den Sommerferien die Straße wiederhergestellt werden kann. Dies wird in zwei Schritten gemacht, die Anwohner werden mit einem Einwurfschreiben über den finalen Bauablauf und sich daraus ergebene Einschränkungen informiert. Von Anfang Juli bis Ende Juli sollen die Arbeiten dauern, die Kosten belaufen sich auf rund 129 000 Euro.

Flaschenstraße

Auch in der Flaschenstraße wird nach Abschluss der Kanalarbeiten im Juli die Straße wiederhergestellt. Die Kosten: rund 130 000 Euro.

Höherhof- und Heckteichstraße

Die Kanalarbeiten auf der Heckteichstraße und Höherhofstraße sind ebenfalls abgeschlossen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung. Die Bauausführung ist für das dritte Quartal 2022 vorgesehen. Die Kosten: 640 000 Euro.

Heerdter Lohweg

Der Heerdter Lohweg bekommt von der Willstätter Straße bis zur Hansaallee einen neuen lärmoptimierten Fahrbahnbelag. Ein Teil der Arbeiten kann unter einer Teilsperrung erfolgen, abschnittsweise kommt es jedoch zu Vollsperrungen. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von rund 265 000 Euro.

Burgunderstraße

Auch die Burgunderstraße wird mit einem lärmoptimierten Fahrbahnbelag versehen. Davon betroffen ist der Abschnitt von der Heerdter Landstraße/Eupener Straße bis hin zur Stadtgrenze Neuss. Die Kosten belaufen sich auf rund
252 000 Euro.

Theodor-Heuss-Brücke

An der Theodor-Heuss-Brücke finden bis voraussichtlich Freitag, 22. Juli, die jährliche „Bauwerkssonderprüfung“ und Sanierungen an den Kragarmen, auf denen die Geh- und Radwege liegen, statt. Daher müssen die Geh- und Radwege einseitig zwischen 7 und 16 Uhr gesperrt werden. Fußgänger und Radler werden jeweils auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet. Die Sperrung beginnt an den rechtsseitigen Spindelaufgängen an der Rotterdamer Straße und geht bis zu den linksrheinischen Rampen im Bereich des Kaiser-Friedrich-Ringes. Sie ist erforderlich, da auf den Wegen Untersichtgeräte aufgebaut werden. Mit den Geräten wird eine Plattform geschaffen, um die Brückenkonstruktion auf der Unterseite zu bearbeiten. Kosten: rund 70 000 Euro.