Kulturleben in Düsseldorfs Stadtteilen Neuer Vorstand des Angermunder Kulturkreises legt los

Düsseldorf · Die neuen Ziele und Schwerpunkte werden nach und nach umgesetzt. Zunächst stehen ein Austausch mit Bürgern, ein Ausflug und eine Ausstellung an.

 Im Angermunder Bürgerhaus an der Graf-Engelbert-Straße hat der Kulturkreis seinen Sitz.

Im Angermunder Bürgerhaus an der Graf-Engelbert-Straße hat der Kulturkreis seinen Sitz.

Foto: Julia Brabeck

(hal) Anfang des Jahres hatte der neue Vorstand des Angermunder Kulturkreise (AKK) Formate und Innovationen angekündigt, in die sich die Angermunder Bürger dabei aktiv einbringen und mit eigenen Ideen das kulturelle Leben im Stadtteil bereichern können. Nach einer Findungsphase starten nun die ersten Veranstaltungen. Am Sonntag, 5. Mai wird in das Bürgerhaus, Graf-Engelbert-Straße 9, zu einem zwanglosen „Get together“ mit Mitgliedern des AKK sowie Nicht-Mitgliedern eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen soll ein lockerer Gedankenaustausch stattfinden und das Programm des Vereins vorgestellt werden.

Der AKK will verstärkt schon vorhandene Angebote in der Stadt zu nutzen, sich etwa mit dem Theatermuseum und Schauspielhaus vernetzen. Eine erste Exkursion startet am Donnerstag, 16. Mai, 14 bis 16 Uhr durch die Carlstadt mit Stadtführerin Uta Pollmann. Die Teilnahme kostet 8 Euro, eine Anmeldung ist notwendig unter 0203 741474 oder unter [email protected].

Bereits am Freitag, 3. Mai, wird um 19.30 Uhr im Bürgerhaus eine Ausstellung von Monika Bock eröffnet. Mit „Je suis chez moi, fotografische Stilleben, painting in light“ zeigt die Künstlerin fotografische Arbeiten aus einem Zyklus, der sich als umfangreiche Serie mit mehr als 80 Arbeiten während des Lock Downs entwickelte. Dabei beobachtete Bock frische Blumen und ihr langsames Welken, um dann im Moment des Zenits die Blüten mit ihrer Kamera festzuhalten. Diese Naturstudien drücken nicht selten eine Vergänglichkeit aus. Für die Ausstellung druckte die Künstlerin die Fotografien auf weiches Büttenpapier und kolorierte die Arbeiten mit flüssigen Wasserfarben nach.

Monika Bock, Jahrgang 1964, studierte Architektur in Mailand und Kunstgeschichte in Aachen. Insgesamt fünfzehn Jahre konzipierte und gestaltete sie Ausstellungen mit kulturhistorischen Themen im deutschsprachigen Raum. Seit 2015 widmet sich die Künstlerin der Fotografie und der freien Kunst. Die Schau „je suis chez moi“ ist ihre fünfte Einzelausstellung. Monika Bock lebt in Düsseldorf. Ihre Ausstellung ist am 4. und 5. Mai, sowie am 11. und 12. Mai von 11 bis 18 Uhr geöffnet und nach einer persönlicher Vereinbarung (0175 1924139).

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