Mit Model und Influencern Calvin Klein eröffnet neues Geschäft im Kö-Bogen

Düsseldorf · Weltpremiere: Der neueste Calvin Klein Flagshipstore feiert groß die Eröffnung im Kö-Bogen

 Der neue Laden ist fast 500 Quadratmeter groß.

Der neue Laden ist fast 500 Quadratmeter groß.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Die vorbeigehenden Passanten staunten nur so – was machen all die schönen, jungen Menschen, gestylt, in Weiß und cremefarben gekleidet am Schadowplatz? Ganz einfach: Calvin Klein, die Marke aus New York, die seit den 80er-Jahren mit ihren aufsehenerregenden Werbekampagnen für Unterwäsche und Jeans Modegeschichte geschrieben hat, feierte die Eröffnung des Lifestyle-Stores im Kö-Bogen. Und die Party fiel opulent aus – schließlich ist der 474 Quadratmeter große Laden mit dem neuesten Designkonzept des Labels, namens „Chalk“, die Blaupause für alle zukünftigen Geschäfte in Deutschland (in Kürze in Hamburg), Europa (demnächst in Paris) und weltweit.

„Düsseldorf ist für uns der Mode-Standort schlechthin, hier haben wir im Medienhafen unsere Zentrale, hier verkaufen wir seit Jahren auch im eigenen Geschäft“, sagte Rochi Angelelli, Leiter des Einzelhandel- Managements der PVH Gruppe, zu der auch Tommy Hilfiger gehört. Mit dem Umzug von der Königsallee (dort ist nun Rimowa eingezogen) soll Calvin Klein mehr als ins Rampenlicht rücken. „Die Lage zwischen Apple und Breuninger und direkt gegenüber den Schadow Arkaden ist fantastisch, die Fassade mit den Schaufenstern über zwei Etagen ist weithin sichtbar, und wir haben jetzt Platz genug, unsere komplette Damen und Herren-Kollektion, die Accessoires und die Unterwäsche zu präsentieren“, erklärte der Manager.

Die Einrichtung sei minimalistisch, in hellen Tönen gehalten, im Mix mit Regalböden aus Edelstahl, Möbeln aus Holz und gespachtelter Keramik. Die Umkleidekabinen sind mit Douglasienholz, Teppichen und sanfter Beleuchtung ausgestattet – alles um der Kundschaft „ein komfortables Erlebnis zu bieten“. Ein hoher fünfstelliger Euro-Betrag sei in das neue Designkonzept investiert worden. „Auch wenn die Boxershorts in Schwarz und Weiß seit jeher zu den Bestsellern der Marke gehören, ebenso wie weiße T-Shirts, „sind wir mehr als Unterwäsche“, betonte Kirsten Weber, zuständig fürs Marketing. Premium soll sie sein die Kollektion aus Hosen, Leinen-Blousons und Trenchcoats – alles in hellen Sommer-Farben, viel Weiß, fluffiges Creme, zartes Eisblau. Premium sind auch die Preise – T-Shirts ab 49 Euro, Jeans 99 Euro, Mäntel 300 Euro, Blazer 350 Euro. Natürlich sind im Laden die Kampagnenbilder abgebildet. Schließlich waren es einst die Riesen-Poster zum Beispiel mit Brooke Shields, Kate Moss und Johnny Deep, mit denen Calvin Klein die Unterwäsche und die Werbung revolutionierte. Seit jeher ist CK der Inbegriff von Coolness. Doch wie sich die Zeiten geändert haben, zeigt auch ein Blick auf die Gästeschar. Waren 2017 bei der letzten großen Party auf der Kö Schauspieler wie Alexandra Maria Lara und Sam Riley, Ken Duken und Alicia von Rittberg die Stars – spielten nun am Kö-Bogen sogenannte „Talents“ die Hauptrolle. Damit werden Models umschrieben, aber auch Influencer, die nicht als solche bezeichnet werden möchten und Content Creator, die bloggen und Videos schneiden – allen gemeinsam ist: Sie sind auf den Sozialen Medien unterwegs und haben Tausende von Followern. In Düsseldorf dabei waren unter anderem Jonas Kautenburger und Luca Viga, Aleandra Frerk, Catharina Maranca und Dennis Boeer. Ganz in Weiß gekleidet, ließen sie sich farblich passende White Velvet Espresso Martinis schmecken.

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