Termin ist am 4. Juni im Bürgerhaus Reisholz Bürger sollen sich an neuem Gründordnungsplan beteiligen

Düsseldorf · Für alle zehn Düsseldorfer Stadtbezirke plant die Verwaltung das Aussehen und die Aufgaben der Grünflächen neu. Jetzt ist der Stadtbezirk 9 dran, der von Wersten bis Urdenbach verläuft.

 Der Benrather Schlosspark ist die größte grüne Oase im Süden der Stadt. Der Parkwald hat aber auch eine wichtige Funktion für das Stadtklima.

Der Benrather Schlosspark ist die größte grüne Oase im Süden der Stadt. Der Parkwald hat aber auch eine wichtige Funktion für das Stadtklima.

Foto: Andrea Röhrig

(Red) Wie sollen sich die Grün- und Freiflächen in den Stadtteilen Wersten, Himmelgeist, Holthausen, Reisholz, Benrath, Urdenbach, Itter und Hassels weiterentwickeln? Die Stadt stellt den neuen Grünordnungsrahmenplan für den Stadtbezirk 9 im Rahmen einer Werkstatt für Bürgerinnen und Bürger vor. Interessierte sind eingeladen, bei der Veranstaltung am Dienstag, 4. Juni, im Bürgerhaus Reisholz, Kappeler Straße 231, dabei zu sein.

Von 17 bis 19 Uhr (Einlass: 16.30 Uhr) können sich Düsseldorfer über das Zielkonzept und die ersten Maßnahmenideen informieren, mit Vertreterinnen und Vertretern des beauftragten Planungsbüros und der Verwaltung diskutieren und sich in den Planungsprozess aktiv mit eigenen Vorschlägen einbringen.

Im vergangenen Herbst haben fast 900 Menschen an einer Online-Umfrage der Stadt zu dieser Fragestellung teilgenommen, zahlreiche Anregungen gegeben, Wünsche und auch Kritik formuliert, die in die Erarbeitung des Grünordnungsrahmenplans für den Stadtbezirk eingeflossen sind.

Der Grünordnungsrahmenplan hat die Aufgabe, planerische Strategien für das Grünsystem in der Stadt zu entwickeln, um dieses für die wachsenden Anforderungen fit zu machen. Da ist der spürbare Klimawandel mit Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürmen auf der einen und das Bedürfnis von immer mehr Menschen nach Freizeit- und Sportmöglichkeiten im Freien, aber auch Ruhe und Kontemplation auf der anderen Seite.

Die Grün- und Freiflächen sollen einen möglichst vernetzten Raum für Pflanzen und Tiere bieten und das Stadtbild in einem oft dynamischen städtebaulichen Entwicklungsprozess gliedern und gestalten. Sie müssen immer mehr Funktionen erfüllen und diesen auch gewachsen sein. Neben der unmittelbar wirksamen Pflege und Unterhaltung der einzelnen Anlagen bedarf es hierfür planerischer Strategien, die das Grünsystem in der Stadt insgesamt in den Fokus nehmen. Die Wünsche und Bedürfnisse der hier lebenden Menschen, die die Grün- und Freiflächen nutzen, spielen dabei eine zentrale Rolle. Darum organisiert die Stadt seit einigen Jahren für jeden Grünordnungsplan eine zweistufige Öffentlichkeitsbeteiligung – zuerst im Rahmen der Bestandserfassung und Analyse in Form einer Online-Befragung und anschließend zur Abstimmung des Zielkonzepts in Gestalt einer Werkstatt für Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informationen zu den bisher aufgestellten Grünordnungsplänen gibt es online:

(rö)
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