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Düsseldorf: Benefiz-Regatta feiert Comeback im Medienhafen

Sportevent für Krebskranke : Benefiz-Regatta feiert Comeback

Am 13. August soll es im Medienhafen wieder an die Ruder gehen: Wegen Corona hatte die Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs“ zwei Jahre lange nicht starten können. „Zusammen mit dem Ruderclub Germania werden wir alles daransetzen, in diesem Jahr wieder ein Ruderfest zu feiern“, sagt Kurt Nellessen vom Veranstalter, dem Verein „Düsseldorf am Ruder“.

An dem Samstag sind zwischen 9 und 18 Uhr öffentliche Wettkämpfe geplant, umrandet von einer Hafenmeile mit vielen Imbiss- und Getränke Ständen. In früheren Jahren kamen einige Teams auch schon mal kostümiert, zum Beispiel als Obelix oder Wikinger. Wer Lust hat, den Rudersport auszuprobieren, und den guten Zweck unterstützen will, kann sich anmelden auf www.duesseldorf-am-ruder.de. Ein Team setzt sich jeweils aus vier Personen zusammen. Bei der Teambildung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, möglich sind Familienteams ebenso wie Freunde-, Firmen- oder Vereinsboote. Rudererfahrung und besondere Sportlichkeit sind nicht erforderlich, nur schwimmen sollten die Teilnehmenden können und mindestens zehn Jahre alt sein. Gestellt wird ein Steuermann vom RC Germania, der das Team begleitet.

Ruder-Kenntnisse in drei Trainingseinheiten erwerben

Die nötigen Ruder-Kenntnisse werden in den Wochen vor der Regatta bei drei Trainingseinheiten unter Leitung des sportlichen Ausrichters – dem Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 e.V. – am Trainingszentrum im Düsseldorfer Hafen vermittelt. Das Startgeld pro Boot/Team beträgt 250 Euro (3 x Training inklusive). Für Schüler und Studierende gibt es eine ermäßigte Startgebühr von 100 Euro.

Der Erlös unterstützt die Arbeit der gemeinnützigen Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Diese setzt sich für die Verbesserung der onkologischen Versorgung in NRW ein und bietet unter anderem in Düsseldorf eine psychosoziale Beratung, die Betroffene und Angehörige kostenfrei in Anspruch nehmen können. Alleine in der Landeshauptstadt erkranken jedes Jahr rund 3800 Frauen und Männer neu an Krebs.

Oberbürgermeister und Ruder-Prominenz als Unterstützer

Viele Persönlichkeiten und Institutionen unterstützen das Düsseldorfer Regatta-Event. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Stephan Keller übernommen. Städtischer Pate ist das Sportamt Düsseldorf, ärztliche Unterstützer vor Ort Professor Rainer Haas von der Heinrich-Heine-Universität und Professor Ullrich Graeven, Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW. Als sportliche Botschafter sind Kathrin Schmack (Vorstandsvorsitzende Ruderclub Germania), Leonie Menzel (Vize-Weltmeisterin und Deutsche Meisterin im Rudern) sowie Lukas Müller (Weltmeister und Olympiasieger im Deutschland-Achter) mit dabei. Weitere Unterstützer: das Pharmaunternehmen Janssen, das Universitätsklinikum Düsseldorf und das Evangelische Krankenhaus.