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Doppelter Carsten bei den bösen Buben

Doppelter Carsten bei den bösen Buben

Prinzenclub feierte mit 3000 Narren in der Rheinterrasse.Dort rockt der Nachwuchs.

Wer behutsam an den Karneval herangeführt werden will, fängt am besten nicht bei einer Fünf-Stunden-Sitzung an, die auch hartgesottene Narren oft Durchhaltevermögen abverlangt. Ausgerechnet der eher feine Prinzenclub feiert mit dem „Böse Buben Ball“ die Veranstaltung, bei der sich auch närrische Skeptiker sehr schnell mitreißen lassen und im bunten Getümmel verschwunden sind. Oder staunend die tollen Kostüme betrachten, die von vielen der 3000 Gäste selbst geschneidert worden sind. Das war auch diesmal beim Jubiläums-Ball des Prinzenclubs zum 60-jährigen Bestehen nicht anders.

Ein Musterbeispiel für jecke Vielfalt sind Karim, Markus, Matty und Daniel. Als Froschkönig, Hase, Voodoo-Meister und Poseidon sind sie unterwegs. Welche Prinzessin, Indianerin oder Biene soll bei dieser Vielfalt da nicht den richtigen Tanzpartner finden?

Mittendrin im Trubel Ex-Venetia Dagmar Pagalies als Polizistin: „Der Böse Buben Ball ist einfach großartig. Vor allem die vielen jungen Leute, die jedes Jahr dabei sind, machen mich froh.“ Das Geheimnis von Organisator Wolfgang Kral ist ganz einfach: In drei verschiedenen Sälen wird von Techno über Party-Musik bis zu Karnevals-Rhythmen alles geboten.

Und dann gab es da noch den doppelten Carsten. Denn der amtierende Prinz Carsten II. überreichte seinem Vorgänger Carsten I. (Franke) auf der Bühne die Geburtstagstorte. Wo sonst hätte der besser feieren können als beim Prinzenball?