Diesmal war der CfR Links nahe dran

Diesmal war der CfR Links nahe dran

Aber der Regionalligist unterliegt Menden mit 0:2. TuSA spielt nur 0:0.

Pessimisten unter den Fans von Frauenfußball-Regionalligist CfR Links ärgerten sich über die nächste Niederlage. Die Optimisten haben das deutliche Gefühl, dass es immer knapper wird und sich die Damen von der Pariserstraße langsam an die Regionalliga gewöhnen. Fakt war aber für beide Fan-Typen die 0:2-Heimniederlage gegen den SV Menden.

Die Personalnot beim CfR Links gehört der Vergangenheit an, und deshalb gab es diesmal auch eine relativ gut gefüllte Ersatzbank. Den festen Willen, Punkte zu holen, konnte trotzdem nicht umgesetzt werden, weil die Gastgeberinnen vor dem Tor der Sauerländerinnen nicht effektiv genug waren. Zudem hat der SVM in Kristin Kosel auch eine starke Torfrau. Auch die Gäste erspielten sich nach Freistößen Torchancen, jedoch war an CfR-Torhüterin Jacqueline Heindl zunächst kein Vorbeikommen. Die klarste Torchance aufseiten des CfR hatte Lena Hinnemann (10. Minute), deren Schuss aber abgeblockt wurde.

Carolin Simon machte es nach einer knappen halben Stunde für Menden besser und drückte den Ball aus kurzer Entfernung zur Führung über die Torlinie. Die Reaktion der Gastgeberinnen kam, allerdings übernahmen die Gäste nach der Pause die Kontrolle, so dass Jacqueline Heindl im Tor genug zu tun bekam. Isabelle Halang bezwang sie dann aus spitzem Winkel zum 2:0 (52.). Nach einer guten Stunde sahen die Fans des CfR den Ball schon im Tor, aber die Torfrau des SV Menden konnte noch im Nachfassen klären. Kurz danach retteten die Gäste auf der der Torlinie. Und Elisa Wilson traf in der Schlussminute nur den Pfosten. Momentan läuft einfach ziemlich viel gegen uns“, sagte CfR-Trainerin Melanie Spengler.

Eine erneute Niederlage musste auch der Düsseldorfer SC in der Frauen-Landesliga Gruppe 2 gegen die SSVg Velbert hinnehmen. Dabei hatte Leona Löwenstern mit ihrem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 für Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis gesorgt. Aber Lea Kaulen erzielte nach der Pause bis zur 73. Minute zwei Treffer für die Gäste, bevor Jenny Wessel zum 4:1 traf. Erst sieben Minuten vor Schluss konnte Nikoletta Katsogiannos für ein besseres Ergebnis und den 2:4-Endstand sorgen.

Das Team der DJK TuSA kam über ein 0:0-Unentschieden beim Tabellen-9., Adler Frintrop, nicht hinweg. Durch dieses Ergebnis und den Punktverlust hat das Team von Trainer Peter Garnkäufer bereits zwölf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Fortuna Wuppertal (25 Punkte).

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