Diese Filialen schließt die Stadtsparkasse Düsseldorf

Geldinstitut : Diese Filialen schließt die Stadtsparkasse in Düsseldorf

Es trifft nicht nur kleinere Niederlassungen in den Außenbezirken. Als erste von 14 Filialen fällt Ende Februar der Standort Friedrichstraße weg.

Die Stadtsparkasse Düsseldorf streicht 400 Stellen und schließt insgesamt weitere 14 Filialen. Seit Mittwoch ist bekannt, auf welche Filialen die Kunden des Marktführers in der Landeshauptstadt schon bald verzichten müssen.

Der Privatkundenvorstand der Stadtsparkasse, Michael Meyer, stellte die Neuausrichtung vor. Man reagiere damit auf das geänderte Kundenverhalten, nach dem immer mehr Düsseldorfer ihre Geldgeschäfte online regeln und die Filialen oft nur noch ein Mal im Jahr aufsuchen.

Die Schließung betrifft jedoch nicht nur Filialen in kleineren Stadtteilen und Außenbezirken. Es geht sogar mit einem Paukenschlag los: Als erstes wird Ende Februar der große Standort Friedrichstraße geschlossen. Hier bleiben den Kunden nur noch SB-Geräte, sprich Geldautomat und Kontoauszugsdrucker. Den Kunden werden als alternative Standorte die Filialen in der Bilker Allee, in der Brunnenstraße oder die Zentrale an der Berliner Allee empfohlen. Das dürfte insbesondere älteren Kunden nicht gefallen. Und für die Zukunft der Friedrichstraße ist das auch keine gute Nachricht.

Zum 31.Oktober 2019, also in genau einem Jahr, werden folgende Filialen ebenfalls geschlossen: Duisburger Straße im Stadtteil Pempelfort, die Filiale in der Altstadt an der Bolker Straße und die an der Reisholzer Straße in Lierenfeld. Alle werden lediglich durch Selbstbedienungsgeräte ersetzt.

Doch die „Umwandlung“, so die Sprache der Stadtsparkasse, betrifft weitere acht Filialen, die geschlossen werden. Es sind folgende Standorte: Matthiaskirchweg in Lichtenbroich, Nikolaus-Knopp-Platz in Heerdt, Kalkstraße in Wittlaer, Heyestraße in Gerresheim, Hasselsstraße in Hassels, Fleher Straße in Flehe, Hammer Dorfstraße in Hamm sowie die Kammerathsfeldstraße in Urdenbach.

Sie alle schließen zum 30. September nächsten Jahres. Sie werden in so genannte „Mobile Filialen“ umgewandelt. Das bedeutet, dass die Sparkasse zu ihren Kunden mit dem Bus kommt. Dies allerdings nur ein Mal in der Woche für zwei bis drei Stunden.

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