Die Toten Hosen spielen erstmals in China

Die Toten Hosen spielen erstmals in China

Düsseldorf. Wie ihr Bandname auf Spanisch klingt, wissen die Mitglieder der Toten Hosen inzwischen. „Osen. Osen“, schallte es mit stummem H durch die Konzertsäle in Argentinien. Bald werden die Düsseldorfer Musiker herausfinden, wie das Ganze in Mandarin klingt.

Gestern Abend verkündete die Band auf ihrer Facebookseite, dass ein jahrelang „unerfüllter Punkt auf unserer Wunschliste endlich wahr wird“: Die Hosen spielen in China. Auswärtsspiel im Reich der Mitte. Am 21. April ist das Quintett auf dem Yugong-Yishan-Festival in Peking dabei, drei Tage später im „Music Zone @ E-Max“ in Hongkong. Und das bedeutet offenbar nicht nur musikalisch eine Menge Rock’n’Roll. „Keine Ahnung was uns erwarten wird, aber wir freuen uns sehr auf dieses neue Abenteuer“, heißt es auf der Seite. Die Hosen geben dabei auch einen Hinweis, wo man Tickets für das zweite Gastspiel buchen kann (für Peking hat der Vorverkauf noch nicht begonnen) — das klingt verdächtig danach, als gäbe es durchaus auch in deutschsprachigen Gefilden Fans, die dieses beinah einmalige Erlebnis mitmachen und die 8000 bis 9000 Flugkilometer dafür in Kauf nehmen.

Die beiden Shows sind nach gut vier Monaten Pause eine sehr geeignete Vorbereitung auf einen intensiven Sommer. Am 24. Mai beginnt im Stadion Essen der 2018er-Teil der „Laune der Natour“. Knapp 20 Auftritte in Deutschland und der Schweiz stehen an, am nächsten an Düsseldorf dran sind die Herren, wenn sie am 1. September in Minden spielen. Aber weite Fahrten sind ja offenbar kein Problem für Hosen-Fans.

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