Die Kunsthalle ist wegen Steinschlag verhüllt

Die Kunsthalle ist wegen Steinschlag verhüllt

Beim Abriss des Zürich-Hauses schlug ein Stein in die Buchhandlung König.

Düsseldorf. Der Abriss des Zürich-Hauses zwischen Heinrich-Heine-Allee und Neustraße geschieht unter schwierigen Bedingungen. Die Baustelle ist zur Kunsthalle hin ungeschützt, weil die Zufahrt zur Tiefgarage offen bleiben muss. Nur mit einer Fahne werden Passanten und Autofahrer vor den Abbruch-Maschinen und Betonstücken gewarnt. Olaf Schumacher von der Buchhandlung König berichtet von einem Vorfall, der katastrophal hätte enden können: "Vor einigen Tagen ist ein Stein auf die Straße geschlagen, ist hoch gesprungen, hat ein Oberlicht des Schaufensters durchbrochen und ist im drei Meter entfernten Regal gelandet. Hätte ein Kind dort am Tisch gestanden, wäre es auf der Stelle tot gewesen."

Die Scheibe ist ausgetauscht, die Löcher in der Fensterfront werden nach Ende der Arbeiten im September repariert. Inzwischen sind Kunsthalle und Buchhandlung eingerüstet, Fenster und Ladenscheiben mit Planen bedeckt, um sie vor weiterem Steinschlag zu schützen. Der technische Leiter der Kunsthalle, Jörg Schlürscheid, erklärt: "Zum Glück sind unsere Fenster dicht, so dass der Staub nicht in die Ausstellung dringt. Aber einladend sind die Hüllen nicht, es ist ein Wunder, wenn überhaupt noch jemand zu uns findet."