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Die erste Kirmes mit Strand: Spannend, bunt – und sicher

Die erste Kirmes mit Strand: Spannend, bunt – und sicher

Mehr als vier Millionen Besucher werden zur größten Kirmes am Rhein erwartet. Mit neuen Attraktionen und alten Problemen.

Düsseldorf. Monkey’s Island ist nicht mehr. Aber wer aufs Strandfeeling am Rheinufer nicht verzichten will, kann sich vom nächsten Samstag an mediterranen Genüssen hingeben. Zumindest zehn Tage lang. Denn die Brauerei Frankenheim will mit einem Heimatstrand de Luxe dafür sorgen, dass auch diesmal wieder mehr als vier Millionen Menschen zur größten Kirmes am Rhein kommen, die vom 14. bis 22. Juli auf den Oberkasseler Rheinwiesen stattfinden wird.

"Vergeblich wird man in diesem Jahr das Hoffreuhaus suchen, das im vergangenen Jahr sehr gut angekommen ist. Es wird aber trotzdem da sein", kündigte König an. Denn dem Münchener Hofbräuhaus gefiel die Namensgleichheit gar nicht, es gab einen Prozess. Danach musste der Besitzer seinen Spaß- und Hindernis-Parcours in Lach- und Freuhaus umtaufen.

Das größte Fahrgeschäft in diesem Jahr wird wieder die Rheinbahn sein, die mir rund drei Millionen Fahrgästen rechnet. Bis zu 500 Fahrer werden zur Kirmes im Einsatz sein, besonders an den beiden Samstagen und dem Feuerwerks-Freitag am 20. Juli. Viele Straßen- und U-Bahnen fahren bis tief in die Nacht, auch in die Nachbarstädte Duisburg, Ratingen, Meerbusch, Krefeld und Neuss.

Die Polizei rät dringend, mit Bussen und Bahnen nach Oberkassel zu kommen. Denn während sich alle Zahlen positiv entwickeln, gab es im vergangenen Jahr bei den Abschleppungen erstmals wieder einen negativen Trend. 451 Falschparker mussten an den Haken, im Vorjahr waren es nur 328.

Thomas König empfiehlt die Parkplätze an der Messe. Für acht Euro bringen Pendelbusse alle Mitfahrer direkt an den Kirmesplatz. Weitere Infos unter