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Die Einrichtung einer Skateranlage an der Borbecker Straße in Düsseldorf wird geprüft.

Aufwertung von Quartieren in Düsseldorf : BV 6 schlägt Skateranlage für den Bereich unter der Brücke der A52 vor

Die Verwaltung prüft zurzeit die Einrichtung einer Skateranlage an der Borbecker Straße, um für eine Belebung des Umfeldes zu sorgen.

An der Borbecker Straße entsteht eine neue Realschule mit einer Sporthalle. Die Grundsteinlegung erfolgte bereits im September. Insgesamt werden 50 Millionen Euro am Standort investiert. Die Aufnahme des Schulbetriebs ist zum Schuljahr 2024/25 geplant. Die Bezirksvertretung 6 möchte aber erreichen, dass auch das Umfeld der Schule in den Blick genommen wird. Sie ist deshalb einstimmig einem Antrag der Grünen gefolgt, mit dem die Verwaltung gebeten wird, zu prüfen, wie der Bereich unter der Brücke der A52, über dem der Zugang zum Schulgelände erfolgt, neugestaltet werden kann. Dabei soll der Fokus auf einer Erhöhung des Sicherheitsgefühls, auf mehr Sauberkeit und auf eine höhere Attraktivität liegen. Denn bislang ist der Bereich wenig einladend.

Die Verwaltung befürwortet
den Vorschlag grundsätzlich

Das Amt für Verkehrsmanagement hat nun zu diesen Wünschen Stellung bezogen und erklärt, dass die bestehende Beleuchtung als ausreichend angesehen wird. Ob diese nach Eröffnung der Schule angepasst werden muss, wird entschieden, wenn das Lichtkonzept der neuen Schule vorliegt. Zum Thema Sauberkeit teilt die Verwaltung mit, dass zurzeit in der Borbecker Straße die Fahrbahn und die Gehwege einmal pro Woche gereinigt werden. Ob dieser Intervall erhöht wird, soll ebenfalls nach der Eröffnung der Schule geprüft werden. Das wäre allerdings mit höheren Kosten für alle Anlieger verbunden, gibt die Verwaltung zu bedenken.

Zur Belebung und der Aufwertung des Areals hat die Bezirksvertretung gebeten, die Einrichtung einer Skateranlage unter der Brücke zu prüfen. Das befürwortet die Verwaltung grundsätzlich, zumal weitere Ideen wie Grünflächen unter dem Brückenbauwerk nicht umsetzbar sind, da diese künstlich bewässert werden müssten. „Skateranlagen sind keine Spielplätze, sondern technische Sportanlagen, die mit hohen Auflagen an Sicherheit und Umfeld verbunden sind und von Fachplanern geplant werden müssen. Dabei ist neben der Flächeneignung auch die Beteiligung von jugendlichen Nutzern und Nutzerinnen erforderlich“, erklärt die Verwaltung.

Bevor weitere Prüfungen für die Errichtung einer Skateranlage erfolgen können, muss die Bezirksvertretung erst einmal die Umwandlung des Parkplatzes in eine Skateranlage beschließen. Danach würde die Verwaltung intern klären, wer sich um Planung, Finanzierung und Bau kümmert und durchführt.