Der „Bachelor“ ist Unterbilker Café-Besitzer

Der „Bachelor“ ist Unterbilker Café-Besitzer

Zwei Kandidatinnen aus Düsseldorf gab Jan Kralitschka Mittwoch einen Korb.

Düsseldorf. In der Sonne Südafrikas sind 20 junge Frauen seit Mittwoch Abend auf der Jagd nach dem „Bachelor“. Unter den mal mehr mal weniger netten und mal mehr mal weniger hübschen Damen waren auch zwei Düsseldorferinnen. Doch ihre Hoffnungen auf künftige Zweisamkeit mit dem Fotomodel und Rechtsanwalt aus Bad Honnef währte nur kurz: Gleich zu Beginn der neuen Staffel des RTL-Formats gab ihnen der Bachelor, alias Jan Kralitschka, einen Korb: keine Rosen für Kandidatinnen Natalie und Kamika. Der Bachelor sucht etwas anderes.

Dabei wäre die Nähe der beiden Frauen zum 36 Jahre alten Model nicht nur im übertragenen Sinn da gewesen. Denn Jan Kralitschka hat feste Verbindungen nach Unterbilk. Dort, an der Lorettostraße 7, betreibt er mit zwei Partnern das Café „Cape Coffee“. Und trotz eines vollen Terminkalenders schaut er immer mal wieder vorbei. „Natürlich lässt er sich hier blicken“, sagt Geschäftspartner Franco Collura. Eigens zum gestrigen Start der neuen Staffel gab er Mittwoch im Café eine kleine Party — bei der natürlich die zweistündige Eröffnungsfolge im Mittelpunkt stand.

Dort konnten die Zuschauer beobachten, wie die Düsseldorferinnen Natalie (24) und Kamika (26) vergebens um die Gunst des Rechtsanwalts warben. Besonders Natalie hatte sich Hoffnungen gemacht, sich in Südafrika zu verlieben. Schließlich ist ihre letzte Beziehung schon „viel zu lange her“, wie die Studentin (Jura und Chinesisch) unumwunden zugibt. Und auch Kamika sehnt sich nun weiterhin „nach einem Mann mit schönen Augen, der mich zum Lachen bringt“.

Bleibt zu hoffen, dass ihnen die kurze Begegnung mit ihrem potenziellen Traummann nicht zu sehr ans Herz gegangen ist. Denn die Wahrscheinlichkeit, ihm demnächst wieder über den Weg zu laufen, ist groß: Wenn Jan Kralitschka nicht gerade bei Mini-Muffins und Espresso in seinem Café entspannt, steht er vor der Kamera. Und den Vertrag hat er — natürlich — bei einer Düsseldorfer Agentur unterzeichnet.

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