Dem Düsseldorfer Tierheim Geld fürs Futter spenden

Die gute Tat: Dem Tierheim Geld fürs Futter spenden

Das Düsseldorfer Tierheim muss einen großen Teil seiner Kosten über Spenden abdecken. Aber auch ohne Geldspenden kann man hier helfen.

Besonders um die Weihnachtszeit kommt es vielen in den Sinn, dass man mal wieder etwas spenden könnte. Das ist sicher nicht falsch, nur gibt es das ganze Jahr über Gründe, etwas von dem abzugeben, das man hat. Monatlich einen kleinen Betrag spenden, etwa. Hier eine kleine Inspirations-Stütze: Warum nicht das Tierheim mit einer monatlichen Futterpatenschaft unterstützen?

Das wird vom Tierschutzverein Düsseldorf an der Rüdigerstraße in Rath betrieben. Und die Tiere haben an 365 Tagen im Jahr Hunger. Manche brauchen auch spezielles Futter und Pflege, etwa wegen Allergien, und das kostet eben mehr. „Insgesamt kostet uns der Betrieb mit 500 bis 600 Tieren, 35 fest angestellten Pflegern, drei Tierärztinnen und weiteren Helfern im Team 2 Millionen Euro im Jahr“, erklärt Monika Piasetzky, die Vorsitzende und Geschäftsführerin des Vereins, der 1873 gegründet wurde. Einnahmen generiert der Verein aus Spenden, aus Erbschaften und durch die Städte Ratingen und Düsseldorf, die als Kunden fungieren und das Tierheim dafür bezahlen, dass es die Fundtiere grundsätzlich aufnimmt. Es sei nicht immer leicht, die Kosten zu decken, sagt Piasetzky, gerade im Bereich der Erbschaften gebe es natürlich immer große Schwankungen. Die beiden Städte bezahlen zusammen etwa 700 000 Euro im Jahr. Der Rest muss zusammengesammelt werden.

Das Tierheim, das sich in dieser Form seit Ende des Zweiten Weltkriegs immer weiter entwickelt hat, pflegt eine offene Kommunikation. Besucher sind willkommen und können sich vor Ort selber ein Bild von der Anlage machen. Wer kein Geld spenden möchte oder kann, hat auch die Möglichkeit, als ehrenamtlicher Gassi-Geher die Einrichtung zu entlasten.

Mehr Informationen auf der Webseite des Tierheims, dort kann auch das Futterpaten-Spendenformular heruntergeladen werden.

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