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Das Videotheken-Sterben begann 2006

Das Videotheken-Sterben begann 2006

In den 80er Jahren entstand die erste Tümmers-Filiale in Düsseldorf, zwölf gab es um die Jahrtausendwende.

Mit der Schließung der „World of Video-Tümmers“-Filiale in Eller endet eine mehr als 35-jährige Geschichte.

1982:

Tümmers eröffnet seine erste Videothek in der Stadt. Die Filiale entsteht an der Kirchstraße, gegründet wurde sie vom Vater des langjährigen Tümmers-Geschäftsführers Rainer Heumann, der das Geschäft später ausbaute. Zu den besten Zeiten um die Jahrtausendwende gab es 22 Filialen, zwölf davon in Düsseldorf. 2006 begann der Abwärtstrend mit der Internetpiraterie und verschärfte sich ab 2013 mit Streaming-Angeboten.

Juli 2013:

Nicht nur die großen Videotheken verzeichnen weniger Kunden, auch die Programmvideothek Filmgalerie an der Brunnenstraße muss schließen.

Januar 2014:

Die Tümmers-Videothek am Konrad-Adenauer-Platz schließt. In der Filiale direkt am Hauptbahnhof konnten Kunden rund um die Uhr Filme ausleihen. Jetzt gibt es nur noch sechs Filialen.

Dezember 2016:

Marktführer Tümmers muss seine nächste Filiale schließen, an der Münsterstraße am Mörsenbroicher Ei ist Schluss.

Januar 2017:

Das Jahr 2017 beginnt für Tümmers mit der Schließung des letzten Geschäfts. Die Filiale an der Bilker Allee stellt ihren Betrieb ein. Damit bleibt nur noch der Verleih an der Gumbertstraße, der sich aus dem Tümmers-Verbund gelöst hat.

März 2018:

Am 3. März endet der Verleih in Düsseldorfs letzter Videothek in Eller. Noch bis zum 17. März wird abverkauft.