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Das hat der Weihnachtsmarkt zu bieten

Das hat der Weihnachtsmarkt zu bieten

Bald geht es los, die WZ gibt einen Überblick, was die Besucher in diesem Jahr erwartet.

Düsseldorf. In einer Woche ist es wieder so weit: Tausende Lichter und der Geruch nach gebrannten Mandeln verwandeln die Düsseldorfer Innenstadt für fünf Wochen in ein Weihnachtsmeer. Mit über 200 Hütten, kulinarischen Spezialitäten wie Bratwurst, Flammkuchen oder dem obligatorischen Glühwein und zahlreichen Kunsthandwerkern, die sich sogar persönlich bei der Arbeit zuschauen lassen, wird die Stadt auch in diesem Jahr hunderttausende Besucher auf den Weihnachtsmarkt locken.

Auch Gäste aus dem Ausland, insbesondere die Briten, lassen sich den Weihnachtsmarktbesuch in Düsseldorf nicht entgehen: „In den letzten zehn Jahren haben wir einen immer stärkeren Zuwachs an britischen Übernachtungsgästen während der Adventszeit verbuchen können“, erklärt Eva-Maria Illigen-Günther, Geschäftsführerin der Düsseldorfer Marketing und Tourismus GmbH. Die Besucherzahlen steigen auch insgesamt: Fast 740 000 Gäste kamen 2013 — 51 000 mehr als noch 2012.

Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt inszeniert sich ganz individuell an sechs verschiedenen Standorten in der Innenstadt.

In den stilistisch an das historische Rathaus angelehnten Hütten präsentieren Glasbläser, Schnitzer und andere Handwerker ihre Kunst. Feuerzangenbowle und Eierpunsch wärmen die Erwachsenen, das Highlight für Kinder: das fast 100 Jahr alte Karussell.

Die Hütten, die nach Vorbild alter Düsseldorfer Bürgerhäuser gestaltet wurden, gelten als weihnachtliche Verbindung von Marktplatz und Heinrich-Heine-Platz. Die Glühweinpyramide gegenüber vom Carsch-Haus ist ein beliebter Treffpunkt.

Der Platz vor dem Carsch-Haus verwandelt sich jedes Jahr in ein Meer aus goldenen Engelchen. Zwischen den Hütten entstehen kleine Gässchen, die den Besucher zum Stöbern und Entdecken einladen. Dieses Jahr neu: Französische Kräuter, Spieluhren und die Kunst des Scherenschnitts, bei der live zugeschaut werden darf.

Der Markt hält, wonach er klingt: Der Innenhof des Wilhelm-Marx-Hauses ist gesäumt von funkelnden Sternen, Kristallen und Lichtinstallationen. Der Verkauf von Schmuck und Accessoires vervollständigt den Anblick.

Die weißen Hütten sollen an den Flair Skandinaviens erinnern. Die Neugestaltung im letzten Jahr sorgte für eine rege Diskussion und führte zu eiligen Nachbesserungen.

Hier wartet vor allem die 450 Quadratmeter große Eisbahn auf die Besucher. Für Kinder gibts es in diesem Jahr ein zusätzliches Aktionszelt. Der Markt auf der Schadowstraße kann aufgrund der Baumaßnahmen um sechs Hütten erweitert werden und ist damit besser an den Gustaf-Gründgens-Platz angebunden.