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Dachboden entrümpeln — und dafür noch Geld bekommen

Dachboden entrümpeln — und dafür noch Geld bekommen

Falls das Dach eine Wärmedämmung erhält, gibt’s Zuschüsse von der Stadt. Sie hat 1,7 Millionen Euro bereit gestellt.

Den Dachboden entrümpeln - eine ungeliebte Tätigkeit, aber sie macht sich bezahlt. Die Stadt hat die Richtlinie des Förderprogramms „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten“ erneuert und fördert seit 1. März auch das Entrümpeln des Dachbodens, wenn das Dach oder die oberste Geschossdecke kurz danach eine Wärmedämmung erhalten. Das Förderprogramm hat zum Ziel, den Wohnkomfort zu erhöhen und gleichzeitig Energieverluste im Gebäudebestand zu verringern.

Interessierte können die Fördersumme erhöhen, wenn sie ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen. Die Förderung für eine Wärmedämmung steigt dann pauschal um zehn Prozent, mindestens jedoch um 200 Euro.

Die Richtlinie des Förderprogramms hat eine weitere Neuerung: Die Stadt fördert jetzt auch den Austausch von hydraulischen gegen elektronische Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung. Hydraulische Durchlauferhitzer sind in Düsseldorfer Haushalten noch weit verbreitet. Die Geräte verbrauchen verhältnismäßig viel Strom und bei Druckschwankungen kommt es zu einer ungleichen Verteilung des warmen Wassers, beispielsweise wenn zwei Menschen parallel duschen. Im Vergleich: Elektronische Durchlauferhitzer verbrauchen bis zu 20 Prozent weniger Strom und sorgen für eine bessere Verteilung des gewünschten Warmwassers. Umweltamtsleiter Thomas Loosen sagt: „2018 stehen 1,7 Millionen Euro im Programm zur Verfügung. Förderanträge gemäß neuer Richtlinie können ab sofort gestellt werden.“

Bewährte Förderungen aus den letzten Jahren werden weitergeführt. Darunter fallen die Wärmedämmung der Außenhülle, die Installation von energiesparenden Lüftungsanlagen, Solaranlagen mit Batteriespeicher, die Optimierung der bestehenden Heizungsanlage oder den Anschluss an die Fernwärme. Die Mitarbeiter der Saga (Serviceagentur für Altbausanierung) sind unter Tel. 892 1078 zu erreichen. Weitere Informationen: duesseldorf.de/saga