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Corona-Einsätze in Düsseldorf: Polizei muss Plätze räumen - Widerstand und Aggression

Altstadt : „Corona-Einsätze“ in Düsseldorf: Polizei muss Plätze räumen - und wird angefeindet

Weil viele die Corona-Regeln missachteten hatte die Polizei vor allem am Burgplatz, Bolker Stern und an der Kurze Straße viel zu tun. Es gab mehrere Schlägereien, das Aggressionspotenzial gegen die Beamten war groß.

Polizei und Ordnungskräfte hatten in den Wochenendnächten reichlich zu tun in der Altstadt. Das Aggresionspotenzial sei höher als am vergangenen Wochenende gewesen, hieß es von der Polizei, immer wieder seien Polizisten angepöbelt und beleidigt worden. Freitag- und Samstagnacht musste erneut die große Freitreppe am Rheinufer geräumt werden, gleiches galt für die Kurze Straße. Der Grund:  Viel zu viele Menschen hielten sich auf viel zu engem Raum auf und missachteten so die Corona-Bestimmungen.

Es kam zu mehreren Schlägereien: Freitagnacht am Burgplatz mit sechs Beteiligten; am frühen Sonntagmorgen gegen 4 Uhr dann zunächst am Grabbeplatz, wo sich zwei Männer Schnittverletzungen zuzogen. Und kurz danach am Bolker Stern, wo die Polizisten schnell von mehreren Dutzend aggressiven Männern umringt waren, die sie dann aber mit zusätzlichen Kräften zurückdrängen konnten. Immer wieder sei den Beamten  von Altstadtbesuchern Widerstand und Aggression entgegengeschlagen, so die Polizei.

Es war das erste Wochenende, an dem die neu eingerichtete „Koordinierungsgruppe Altstadt“ unter anderem mit Stadt, Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsdienst im Rathaus zusammenkam. Sie soll dafür sorgen, dass die Corona-Schutzverordnung eingehalten wird. A.S.