Termine für Fünf- bis Elfjährige So viele Impftermine für Kinder sind in Düsseldorf schon vergeben

Düsseldorf · Mehr als 14.600 Anrufe gingen am ersten Tag der Terminvergabe für 5- bis 11-Jährige ein. Inzwischen sind viele Termine schon an die Jüngsten vergeben.

 Am Freitag sollen die Kinderimpfungen bundesweit starten. In Hamburg beispielsweise hat man sich schon mit bunten Piratenpflastern für die kleinen Impflinge eingedeckt.

Am Freitag sollen die Kinderimpfungen bundesweit starten. In Hamburg beispielsweise hat man sich schon mit bunten Piratenpflastern für die kleinen Impflinge eingedeckt.

Foto: dpa/Christian Charisius

Ab Freitag können Eltern ihre fünf- bis elfjährigen Kinder gegen das Coronavirus impfen lassen. Und die Nachfrage nach einem der begehrten Impftermine im städtischen Impfzentrum 2.0 am Hauptbahnhof ist groß. 14 841 Anrufe wurden am Montag, dem ersten Vergabetag für Termine über die städtische Corona-Hotline, registriert – und das nur im Zeitraum von 8 bis 14.15 Uhr. Alleine zwischen 8 und 9 Uhr gingen mehr als 10 000 Anrufe ein. 2184 Anrufe konnten durch die Mitarbeitenden der Corona-Hotline auch tatsächlich angenommen – und rund 1400 Termine für Kinderimpfungen vergeben werden.

Bei der Impfung muss ein Elternteil dabei sein

Die Stadt setzt bei den Impfungen in dieser Altersgruppe auf eine verpflichtende Terminvergabe, damit formale Fragen schon vor Eintreffen im Impfzentrum geklärt werden können. So ist bei den Kinderimpfungen etwa die Einverständniserklärung beider Elternteile einzureichen, bei der Impfung selbst muss zudem eine erziehungsberechtigte Person vor Ort sein.

Für den Start der Impfungen der Fünf- bis Elfjährigen am Freitag stehen im Impfzentrum 2.0 am Bertha-von-Suttner-Platz 1 zwei zusätzliche Impfkabinen bereit. Diese sind mit farbenfrohen kindgerechten Motiven gestaltet. Aufgrund der eingeschränkten Liefermenge des für Kinder zugelassenen Impfstoffs von Biontech können dort zurzeit nur 200 Kinder pro Tag geimpft werden. Die Stadt teilt aber mit, Bund und Land über den Städtetag bereits aufgefordert zu haben, die Liefermengen zu erhöhen, um die Kapazitäten weiter aufstocken zu können.

Mit dem Impfangebot möchte die Stadt die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte bei den Impfungen der Kinder unterstützen. Bei der Terminvergabe über die städtische Hotline findet zudem keine Priorisierung statt: Vorerkrankte Kinder etwa werden nicht bevorzugt behandelt. Die städtische Hotline ist montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr unter 0211 / 8999069 erreichbar.