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Bürgerbegehren: CDU kämpft für den Kö-Bogen

Bürgerbegehren: CDU kämpft für den Kö-Bogen

Ab sofort trommelt die Partei für das „Nein“.

Düsseldorf. Die CDU hat sich eindeutig positioniert - zumindest was das Bürgerbegehren gegen den Verkauf der Grundstücke auf dem Jan-Wellem-Platz angeht. "Wir fordern unsere Mitglieder und alle Düsseldorfer auf, mit Nein zu stimmen", sagt Kreisparteivorsitzender Klaus-Heiner Lehne. Nein deshalb, weil die etwas umständliche Frage des Bürgerbegehrens ("Sollen die Grundstücke im Eigentum der Stadt verbleiben?") von den Gegnern des Kö-Bogens mit Ja beantwortet werden muss. Doch ihr Anliegen wird die CDU nicht mit Plakaten vertreten. Man verlegt sich lieber auf Infostände und Flyer. 24000 Stück sind schon gedruckt und werden ab heute stadtweit verteilt. Man wolle nicht wie die politische Konkurrenz das Begehren zu einem Vorwahlkampf werden lassen, sagt Lehne. Das Engagement lässt sich die Partei trotzdem 9000 Euro kosten. So ganz sicher, wie es am 13. April ausgehen wird, ist man sich in der Union offenbar nicht.