Big City Beats in Düsseldorf: Der Aufbau beginnt

Musik: Es gibt was auf die Ohren: Die Arena verwandelt sich in eine riesige Tanzfläche

Mehr als 150 DJs und 19 Konzerte: Am Sonntag beginnt der Aufbau des „Electronic Dance Music Club“ in der Arena. Die Großveranstaltung, bei der mehr als 30 000 Besucher pro Tag erwartet werden, findet zum ersten Mal in Düsseldorf statt.

An diesem Sonntag beginnt der Aufbau für den größten Dance-Club der Welt. Die Arena verwandelt sich drei Tage lang, vom 16. bis 18. November, zu einem „Electronic Dance Music Club“, kurz EDM. Die „Big City Beats Winter Edition“ findet zum ersten Mal in Düsseldorf statt. Die Veranstalter erwarten mehr als 30 000 Besucher pro Tag.

Big City Beats ist kein klassisches Musikfestival

„Es soll kein Festival sein, die Besucher können die Gummistiefel daheim lassen“; sagt Bernd Breiter, Geschäftsführer der Big City Beats GmbH und grenzt die die dreitägige Musikveranstaltung klar von einem klassischen Musikfestival ab. Der Besucher hat keine Möglichkeit, am Gelände zu übernachten oder sein Zelt aufzuschlagen. Nach Ende jedes Veranstaltungstages werden die Hallen der Arena geschlossen und nach einem Regenerationsschlaf am darauffolgenden Tag geöffnet.

Der wird durchaus nötig sein, um der Dauerbeschallung von mehr als 150 DJs und 19 Konzerten standzuhalten. Darunter sind hauptsächlich Acts aus dem Dance-Music-Bereich, wie der holländische Star Martin Garrix oder der in Osnabrück aufgewachsene Robin Schulz. Aber auch Pop, Trap und Hip-Hop-Beats werden aus den Lautsprechern dröhnen. Topact sind hier die Black Eyed Peas, die damit ihre Welttournee in Düsseldorf abschließen. Die größte Bühne wird unten in der Mitte des Stadions sein, Highlight ist aber die „Flying Stage“, die kurzerhand unter dem Dach der Arena angebracht wird, Die Besucher können dann von der Tribüne aus den DJs dort oben zusehen. „Nach kleineren Streitereien haben wir uns auf diese Bühne geeinigt. Ohne die wäre es wahrscheinlich auch langweilig“, sagt Michael Brill von D.Live bei der Pressekonferenz.

Das Spektakel lockt Musikliebhaber aus der ganzen Welt an. „Kein Festival aufm Dorf, sondern wir haben bewusst eine Großstadt ausgewählt, die für jeden Gast gut erreichbar ist. Wir wollen etwas anderes als Fußball und die Toten Hosen in die Arena bringen“, sagt Carina Breiter von der Big City Beats GmbH. Das Ehepaar Breiter organisiert das Event gemeinsam.

Doch wie bringt man Fans aus über 60 Ländern in die Hotels von Düsseldorf? Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Stadt, sieht dabei keine Probleme. „Die Hotels von Düsseldorf sind gut aufgestellt, um den Gästen einen Schlafplatz zu bieten“. Außerdem könne man beim Standort Düsseldorf auch auf weitere Großstädte im NRW-Raum zurückgreifen. Die Fahrkarte im Einzugsbereich des VRR und der Rheinbahn ist im Ticketpreis enthalten.