Aufgesprengte Tresore: Viele Anrufe zu Düsseldorfer Fall bei Aktenzeichen XY

Aufgesprengte Tresore: Viele Anrufe zu Düsseldorfer Fall bei Aktenzeichen XY

Nach der Ausstrahlung des Films in der ZDF-Sendung zum spektakulären Einbruch bei einem Edelmetallhändler meldeten sich viele bei der Polizei.

Düsseldorf. Auf große Resonanz stieß die Ausstrahlung eines Filmbeitrages zu einem Düsseldorfer Fall bei der Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" am Mittwoch. Das ZDF hatte in seiner Sendung den spektakulären Einbruch bei einem Edelmetallhändler an der Luisenstraße in der Silvesternacht thematisiert. In einem langen Filmbeitrag wurde gezeigt, wie sich die bislang unbekannten Täter Zugang zu den Tresorräumen verschaffte hatten.

Beim ZDF gingen danach zahlreiche Hinweise ein. Allein 29 telefonische Hinweise bekam auch die Düsseldorfer Polizei nach dem XY-Beitrag. Das sei sehr viel, erklärte ein Polizeisprecher. Ob eine heiße Spur dabei ist, ließ er aus ermittlungstaktischen Gründen offen.

In der Nacht vom 31. Dezember 2017 zum Montag, 1. Januar 2018, hatten sich vier Männer über eine Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Corneliusstraße Zugang zu den Geschäftsräumen des Edelmetallhändlers an der Luisenstraße verschafft. Nachdem sie die Alarmanlage "gekappt" hatten, stemmten sie eine Wand mit einem Bohrhammer auf und gelangten so in die Räume. Hier sprengten sie zwei Tresore auf, in denen sich Schließfächer mit diversen Wertsachen befanden. Um die Explosionen in den Tresorräumen zu "übertönen", zündete offenbar einer der Täter draußen Feuerwerkskörper.

Mehr von Westdeutsche Zeitung