Als Johann Wilhelm in den Wald umzog

1944 ging das Reiterstandbild auf Reisen. Mit seiner Rückkehr war für die Düsseldorfer der Krieg endgültig vorbei.

Düsseldorf. Fragt man, welches Denkmal unverwechselbar zur Stadt Düssel-dorf gehört, ist die Antwort einhellig: das Jan-Wellem-Denkmal vor dem Rathaus. In der Tat ragt das Reiterdenkmal mit dem prunkliebenden Kurfürsten aus der Masse der Denkmäler hervor, erinnert es doch nicht nur an eine historische Figur, sondern ist selber schon Geschichte.

Eine Woche später wurde das Denkmal von Oberbürgermeister Walter Kolb offiziell enthüllt. Zur Erinnerung hatte Hans Müller-Schlösser eine Urkunde verfasst, die in den Sockel eingemauert wurde. Für den Heimatdichter signalisierte die Heimholung den Beginn einer friedlicheren Zeit und besseren Zukunft.

Heinrich Heine

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