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Albertussee in Düsseldorf: Wohnen im Heerdterhof-Garten

Heerdt : Wohnparadies im Heerdterhof-Garten

Auf dem ehemaligen Metro-Gelände sollen hochwertige Wohnungen entstehen. Der Projektentwickler Pandion will eine dreistellige Millionensumme investieren.

Das Gebiet am Albertussee ist nach den Wünschen der Stadt und der Metro als ehemaliger Eigentümerin für ein hochwertiges Wohnen vorgesehen. Die rund 40.000 Quadratmeter große Bürofläche soll abgerissen werden, um der hohen Nachfrage nach Wohnungen in Düsseldorf gerecht zu werden. Rund 56 Millionen Euro zahlt der Projektentwickler Pandion dafür an den Handelsriesen, und er will rund 200 Millionen Euro in den neuen Standort Heerdterhof-Garten in Abwandlung des innerstädtischen Hofgartens investieren.

Nun aber sind zunächst einmal die Bürger an der Reihe. Ihnen werden in den nächsten Wochen die Pläne vorgestellt. Die Anlieger dürfte vor allem interessieren, dass „ihr“ Hofgarten, der von der Schiessstraße entlang des Sees zum Heerdter Lohweg führt, weiterhin öffentlich zugänglich bleibt.

Aus dem alten Bürostandort soll ein neues Wohngebiet werden

Zur Historie: Der Albertussee ging aus der Kiesgrube der Zementwarenfabrik Reinartz hervor. Er hat heute eine paradiesische Uferlandschaft sowie  Angler am Wasser. Es gibt eine ruhige Grünanlage und die einstige Horten-Zentrale am Rand. Seit 1994 besaß die Metro die Immobilie in ihrem Portfolio. Derzeitige Mieter sind u.a. Metro Properties, Stadtsparkasse, Real.Digital und die Kita Wasserstern. Die Immobilie liegt zwischen Schiessstraße und Heerdter Lohweg direkt am See.

Das neue Wohnquartier soll rund 66.000 Quadratmeter Bruttofläche haben. In der Diskussion sind 640 Wohnungen in verschiedenen, auch gemeinschaftlichen Wohnformen und Bautypen. Das Handlungskonzept Wohnen wird angewendet. Um aus Büros Wohnungen zu machen, muss jedoch der Flächennutzungsplan geändert und ein neuer Bebauungsplan entwickelt werden.

Seestrand und Skateplatz ist für alle Bürger aus Heerdt geplant

Wie berichtet, gab es einen städtebaulichen Wettbewerb, den die Blauraum Architekten aus Hamburg mit den Kölner Greenbox-Landschaftsarchitekten gewonnen haben. Ihr Siegerentwurf geht davon aus, dass der Albertussee auch weiterhin für die Allgemeinheit zugänglich bleibt. Sogar von einem „Seestrand“ ist die Rede. Ein Gehweg wird um den See herumgeführt, er wird bis zum Heerdter Friedhof führen.

Eine weitere Aufwertung wird es durch neue Wege, Spiel- und Sportangebote, eine Spielwiese, einen Bolz- und Skateplatz geben. Zur Unterbringung des ruhenden Verkehrs sind sechs Tiefgaragen vorgesehen, für 560 Autos und für die gigantische Zahl von 1430 Fahrräder. Schallschutz soll es nördlich des Plangebiets auf der nördlichen Seite der Straße am Albertussee geben.

Nun sollen die Pläne der Öffentlichkeit zur Beteiligung vorgestellt werden.