58 Meter langer Laufsteg auf dem Wasser am Kö-Bogen

58 Meter langer Laufsteg auf dem Wasser am Kö-Bogen

Das Kaufhaus Breuninger feierte seinen fünften Geburtstag mit einer besonderen Modenschau.

Düsseldorf. Wo normalerweise Enten, Schwäne und Gänse in Ruhe ihre Bahnen ziehen, haben am Freitag Models das Kommando übernommen. Die Landskrone hatte sich nämlich in einen 58 Meter langen Laufsteg verwandelt, um dort die Kreationen bekannter Modelabels wie Hugo, Windsor, Luisa Cerano und Ted Baker zu präsentieren.

Und die konnte man praktischerweise auch direkt im Geschäft kaufen: Breuninger feiert an diesem Wochenende zusammen mit dem Kö-Bogen seinen fünften Geburtstag.

„Wir haben vor fünf Jahren die Eröffnungsparty auf dem Wasser gefeiert. Die anderen Jahrestage haben wir drinnen gefeiert und jetzt sind wir wieder nach draußen gegangen“, sagte Breuninger-Geschäftsführer Andreas Rebbelmund. Als Glücksfall bezeichnete er die Entscheidung, das Geschäft im Kö-Bogen eröffnet zu haben. „Luxus und Düsseldorf, das passt irgendwie zusammen.“

Natürlich gehörte ein Gläschen Champagner genauso dazu wie ein Cocktail. Ausgefallene Ginspezialitäten wie den Beefeater Gin mit Orangenzeste und Wacholderbeeren gab es für acht Euro, das Fläschchen Prosecco (0,2 Liter) für neun Euro.

Neben der Sansibar-Currywurst für fünf Euro boten einige Food-Trucks besondere kulinarische Höhepunkte wie Poutine an. Das ist eine in Kanada populäre Fast-Food-Spezialität. Sie besteht aus Pommes frites mit Käse überbacken und darübergegossener Bratensauce. Mit Chili con Carne und feurigen Jalapenos kosteten sie sieben Euro.

Auf jeder der drei Etagen warteten Überraschungen auf die Besucher. Wer ein paar Minuten Entspannung suchte, der war im Silent Room im dritten Obergeschoss genau richtig. Ein schwarzer Raum mit stoffüberzogenen Bänken, Lichtleisten, die ihre Farbe wechseln und Kopfhörer mit ruhiger Musik sorgten für die nötige Ruhe.

Derweil kümmerten sich Hena Azizadah und sein Team mit Wasser, Bürste und Schaum um sauberes Schuhwerk. Und wer sich seine Haare schneiden oder seinen Bart stutzen lassen wollte, der wurde in der zweiten Etage bei Hagi’s Barbershop bestens versorgt. Und das alles kostenlos.

Mehr von Westdeutsche Zeitung