50 Sportarten zum Ausprobieren

50 Sportarten zum Ausprobieren

Die Messe „Kids in Action“ am Sonntag soll Kinder an bekannte und weniger bekannte Sportarten heranführen.

Für Zweit- und Fünftklässler sowie deren Eltern ist die Einladung zur öffentlichen Sportmesse „Kids in Action“ schon gute Tradition: Das 2005 gestartete Angebot, bei dem sich die Düsseldorfer Sportvereine auf den Trainingsplätzen vor der Arena präsentieren, ist für Sonntag geplant.

Was passiert am Sonntag, wie ist der Ablauf? Der „Kids in Action“-Tag beginnt um 11 Uhr. Die Sportvereine bauen Übungsplätze auf, so dass die Kinder alle Disziplinen ausprobieren können. Vereinsverantwortliche stehen für Fragen der Eltern zur Verfügung.

Wer kann an „Kids in Action“ teilnehmen? Alle Schüler der zweiten bis fünften Klasse wurden im Vorfeld eingeladen. Von den 20 000 eingeladenen Kindern sind im vergangenen Jahr 8000 dem Aufruf gefolgt. Für Sonntag werden ähnliche Besucherzahlen erwartet.

Welche Sportvereine stellen sich und ihre Sportart vor? Mehr als 40 Düsseldorfer Sportvereine werden sich auf den Plätzen einfinden und rund 50 Sportarten vorstellen. Neben den gängigen Ballsportarten präsentieren sich auch Kampf-, Tanz- und, dank des benachbarten Hallenbads, auch Wassersportvereine.

Was ist das Ziel von „Kids in Action“? Da jeder Profisportler irgendwann als Kind im Breitensport anfangen muss, soll der Breitensport besonders gefördert werden. Deswegen sollen die Kinder möglichst früh an Vereine herangeführt werden. Sie sollen auch Sportarten kennenlernen, die ihnen bis dahin nicht vertraut waren, um herauszufinden, ob sie ihnen liegen.

Wie viele Kinder sind in Sportvereinen aktiv? Trotz Ganztagsschulen und Konkurrenzangeboten haben sich in den vergangenen 15 Jahren mehr Kinder in den Düsseldorfer Sportvereinen anmelden lassen. Während 2003 rund 40 Prozent der bis 7- bis 14-jährigen Mitglieder in den Vereinen waren, sind es heute nach Angaben der Stadt um die 60 Prozent.

Welche Projekte gibt es noch, um Kindern Sport nahe zu bringen? Für die Zweit- bis Fünftklässler werden an den Schulen zweimal im Jahr sportmotorische Tests angeboten, in denen sie auf ihre Stärken und Schwächen getestet werden. Im Anschluss gibt es Empfehlungen und Angebote für Fördermaßnahmen.

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