Verkehr in Düsseldorf Blitzer im Kö-Bogen-Tunnel gehen in Betrieb

Düsseldorf · In den vergangenen Wochen wurden im Kö-Bogen-Tunnel in der Düsseldorfer Innenstadt Blitzanlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung installiert. Jetzt hat die Stadt den Termin bekannt gegeben, an dem die Anlagen in Betrieb gehen.

 Die nördliche Ein- und Ausfahrt des Kö-Bogen-Tunnels, in dem nun Blitzer installiert wurden.

Die nördliche Ein- und Ausfahrt des Kö-Bogen-Tunnels, in dem nun Blitzer installiert wurden.

Foto: Endermann, Andreas (end)

Die Stadt Düsseldorf hat in den vergangenen Wochen im Kö-Bogen-Tunnel Blitzer zur Geschwindigkeitsüberwachung installieren lassen. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen. Bereits am Freitag, 23. Februar, wurden die Anlagen in Betrieb genommen, wie die Stadt mitteilte.

Zuletzt wurden noch Hinweisschilder an den Einfahrten des Tunnels angebracht, die Autofahrer mit der Aufschrift „Radarkontrolle“ auf die Geschwindigkeitsüberwachung hinweisen. Zuvor war die Anlage geeicht und ausführlich getestet worden. Bei diesen Testmessungen wurde nach Angaben der Landeshauptstadt festgestellt, dass gleich mehrere Hundert Fahrzeuge täglich die zulässige Geschwindigkeit nicht einhielten. „Es ist davon auszugehen, dass die Fallzahlen durch Bekanntwerden der Überwachung sowie durch die Hinweisschilder sinken und das Befahren des Tunnels somit sicherer wird“, sagte ein Sprecher der Stadt.

Mit den neuen Messanlagen werde den Anforderungen der „Quantitativen Risikoanalyse gemäß den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT)“ Rechnung getragen, heißt es von der Stadt. Gemäß dieser Risikoanalyse sei ein sicherer Betrieb des Kö-Bogen-Tunnels nur gewährleistet, wenn das vorgegebene Tempolimit eingehalten werde, so der Stadtsprecher weiter.

„Auswertungen ergaben jedoch, dass Fahrzeugführer regelmäßig zehn bis 15 Stundenkilometer über der maximal zugelassenen Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs sind“, sagte der Sprecher. Damit die zugelassene Geschwindigkeit im Tunnel künftig eingehalten werde, sei der Einbau der Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung erforderlich gewesen.

Drei Radaranlagen wurden vor Zusammenführungen instaliert

Insgesamt wurden im Kö-Bogen-Tunnel drei Radaranlagen unmittelbar vor der jeweiligen Zusammenführung von Verkehrsströmen, den sogenannten Verflechtungsbereichen, im Tunnel installiert. Die Anbringung der Radaranlagen an diesen Stellen waren notwendig, um eine optimale Abdeckung und Überwachung zu gewährleisten, heißt es.

Dabei sei berücksichtigt worden, dass Fahrzeuge beim Spurwechsel sowie aufgrund des starken Gefälles im Tunnel dazu neigen könnten, zu schnell zu fahren. „Ein aktives Abbremsen bei der Tunneleinfahrt ist daher notwendig, um die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten und nicht geblitzt zu werden“, sagte der Sprecher.

(csr)
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