1. NRW

Dichte an Millionären steigt an

Dichte an Millionären steigt an

Die Stadt Krefeld ist reicher an Einkommensmillionären geworden: Nach den jüngsten Zahlen von IT.NRW, dem Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik, gab es 73 Einkommensmillionäre in Krefeld im Jahr 2016. Im Jahr zuvor waren es 61 gewesen.

Bezogen auf 10 000 Einwohner lag die Quote 2016 bei 3,2, 2015 waren es 2,7 gewesen. Damit sprang die Quote in Krefeld 2016 erstmals seit mehreren Jahren über den NRW-Durchschnitt von 3,0. Krefeld belegt Rang 124 unter 396 Städten und Gemeinden in NRW. Bei der Interpretation ist laut IT.NRW zu berücksichtigen, dass in der Statistik zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden.

Von allen 396 Städten und Gemeinden in NRW hatte Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2016 mit einer Quote von 16,9 je 10 000 Einwohner (2015: 14,9) die höchste Millionärsdichte, gefolgt von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis mit 11,0 (2015: 8,8) und Roetgen in der Städteregion Aachen mit 10,5 (2015: 7,0). In Kempen leben 18 Einkommensmillionäre, das entspricht einer Quote von 5,2 bezogen auf 10 000 Einwohner, in Tönisvorst sechs (2,1) und in Willich 17 (3,3)

In absoluten Zahlen betrachtet, standen die Städte Köln und Düsseldorf mit 494 bzw. mit 463 Einkommensmillionären auf den ersten Plätzen. In allen anderen kreisfreien Städten und Kreisen NRW gab es weniger als 200 Millionäre. Red

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