Proteste Demo gegen die AfD in Dortmund

Dortmund · „Gebe Nachhilfe in Geschichte“ steht auf einem der Transparente, mit denen am Samstag in Dortmund gegen die AfD demonstriert wird. Auch ein prominenter Ex-Fußballspieler solidarisiert sich.

Tausende Menschen mit Schildern und Plakaten nehmen an einer Kundgebung und an einer Menschenkette gegen die AfD teil.

Tausende Menschen mit Schildern und Plakaten nehmen an einer Kundgebung und an einer Menschenkette gegen die AfD teil.

Foto: Christoph Reichwein/dpa

Unter dem Motto „Bunt statt Braun“ haben am Samstag rund 3500 Menschen in der Dortmunder Innenstadt gegen die AfD demonstriert. Sie zeigten Transparente mit Aufschriften wie „Gebe Nachhilfe in Geschichte“ und „Es reicht! Keine Macht der AfD!!“ Zu den Sprechern gehörten Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) und der ehemalige BVB-Spieler Neven Subotic, der 1988 in Banja Luka im damaligen Jugoslawien geboren wurde.

Zu der Aktion hatte der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Man wolle vor der Europawahl ein Zeichen gegen die AfD und andere Rechtsextreme setzen, hieß es. Die Veranstalter appellierten an alle Bürgerinnen und Bürger, am 9. Juni von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Wählt, was ihr wollt, aber wählt eine demokratische Partei“, hieß es. „Verteidigen wir die Demokratie auch an der Wahlurne!“

© dpa-infocom, dpa:240525-99-159699/4

(dpa)
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