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NRW: DEG kommt gut aus den Startlöchern

NRW : DEG kommt gut aus den Startlöchern

Die Mannschaft von Trainer Harold Kreis gewinnt die ersten beiden Testspiele: 4:2 gegen Iserlohn und 3:0 in Krefeld.

(Red) Die Eishockey-Profis der DEG haben ihre Sommerpause beendet und die ersten beiden Testspiele der Vorbereitung absolviert. Am Freitag besiegte sie in der kleinen Trainingshalle an der Brehmstraße die Iserlohn Roosters mit 4:2 (0:0, 2:2, 2:0) – es war ein durchaus flottes Match mit jede Menge Eishockey-Lust. Am Sonntag legten die Rot-Gelben den zweiten Erfolg nach und gewannen mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) bei den Krefeld Pinguinen.

Gegen die Roosters hatte DEG-Trainer Harold Kreis insgesamt 20 Spieler und damit fast den gesamten Kader eingesetzt. Die Ausnahmen: Brett Olsen (Ankunft erst am Montag), Jerry D’Amigo (erst ein Eistraining) und Marc Zanetti (verletzt). Im Tor stand stand Hendrik Hane, in der Verteidigung wurden die Pärchen munter durchgetauscht. Die Begegnung begann flott, wenngleich die lange Pause deutlich spürbar war. Hane war einige Male aufmerksam und vereitelte eine Großchance von Brent Aubin. Auf der Gegenseite zeigte die Offensive der DEG einige gute Ansätze. MacAulay zog knapp am Eck vorbei und Ehl konnte bei einem Zwei-auf-eins-Konter nicht auf Barta ablegen. Deshalb ging es torlos in die erste Pause.

Wenig später machte es MacAulay besser und erzielte das erste Tor. Im zweiten Powerplay des Spiels verwertete er die Vorlagen von Daniel Fischbuch und Victor Svensson mit einem satten Direktschuss. Tobi Eder legte nur wenig später nach: Aus kurzer Distanz überwand Rooster-Goalie Andreas Jenike – 2:0. Doch Iserlohn kam zurück. Der starke Aubin verkürzte, bevor Aculatse den Ausgleich erzielte. Auch danach sah sich die DEG-Defensive einem hohen Druck ausgesetzt, mit dem 2:2 ging es allerdings in die zweite Pause.

Das Schlussdrittel begann mit der erneuten Führung der Rot-Gelben. Kapitän Barta verwandelte aus spitzem Winkel zum 3:2. Das Spiel blieb eng, vor allem DEG-Keeper Hane zeigte eine starke Leistung. Sieben Minuten vor dem Ende war es erneut Barta, der mit einem beherzten Schuss den Endstand erzielte.

Nachdem er gegen Iserlohn noch gefehlt hatte, feierte Angreifer D’Amigo in Krefeld sein Debüt und rückte zu Postel und Schiemenz in die vierte Reihe. Das Tor hütete erwartungsgemäß Mirko Pantkowski, der ein starkes Spiel zeigte. Die DEG kam reihenweise zu guten Möglichkeiten. MacAulay, Fischbuch und auch D’Amigo hätten treffen können; Letzterer traf aus der Drehung den Pfosten. Im ersten Powerplay der Begegnung fiel dann das erste Tor: Eder war nach einem Zuckerpass von Ehl aus zentraler Position erfolgreich. Auch im zweiten Abschnitt war die DEG das schwungvollere Team und baute den Vorsprung aus. Die Pinguine bekamen ihren Torraum nicht aufgeräumt, sodass Fischbuch die Scheibe ins Tor befördern konnte. Den Schlusspunkt setzte Luca Zitterbart mit einem Empty-Net-Goal.