Präsenzunterricht Schulen in NRW starten nach den Ferien mit Maskenpflicht und Co.

Düsseldorf · Die Schulen in NRW starten mit Corona-Maßnahmen in das kommende Schuljahr. Die Maskenpflicht soll aber auf dem Prüfstand stehen.

 In den Klassenzimmern NRWs muss zunächst weiter Maske getragen werden.

In den Klassenzimmern NRWs muss zunächst weiter Maske getragen werden.

Foto: dpa/Matthias Balk

Das kommende Schuljahr wird für die Schüler in NRW zunächst so beginnen, wie das alte aufgehört hat: mit Präsenzunterricht in vollem Umfang ab 18. August. Das erklärte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag. Weiterhin werde an Grund- und Förderschulen zweimal pro Woche mit den sogenannten Lollitests auf das Coronavirus getestet, an den weiterführenden Schulen mit Selbsttests. Auch die Maskenpflicht im Klassenzimmer werde es zunächst weiter geben, sie stehe aber nach den Ferien auf dem Prüfstand. Man werde die Inzidenzzahlen beobachten und dann entscheiden, „ob die Maske fällt“, sagte Gebauer. Die Maskenpflicht im Freien auf Schulhöfen war bereits aufgehoben worden. Die Einschulungsfeiern könnten ohne vorherige Tests abgehalten werden

Um Versäumnisse der Schüler durch die Corona-Pandemie aufzuholen, werden in Nordrhein-Westfalen 430 Millionen Euro bereit gestellt. Bundesmittel in Höhe von 215 Millionen Euro würden vom Land in gleicher Höhe aufgestockt. Damit könnten befristet arbeitslose Lehrer, Studierende, Pensionäre oder Quereinsteiger beschäftigt werden, um Unterrichtsstoff nachzuholen. Auch die Nachhilfe-Institute würden einbezogen, hieß es.

Ansonsten werde das kommende Schuljahr so beginnen, wie das alte aufgehört habe: mit Präsenzunterricht in vollem Umfang ab 18. August. Weiterhin werde an Grund- und Förderschulen zweimal pro Woche mit den sogenannten Lollitests auf das Coronavirus getestet, an den weiterführenden Schulen mit Selbsttests.

(dpa/red)