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Corona NRW: 79-Jährige bekommen Biontech - Termine für jüngere Partner

Corona-Impfungen in NRW : 79-Jährige bekommen Biontech - auch jüngere Lebenspartner werden geimpft

Die 79-Jährigen in NRW sollen ab dem 8. April mit dem Wirkstoff von Biontech geimpft werden. Sie können auch jüngeren Lebenspartnern eine Impfung ermöglichen.

Die 79-Jährigen in NRW sollen ab dem 8. April mit dem Wirkstoff von Biontech geimpft werden. Das sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag und bestätigte eine Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. Termine können ab dem 6. April über die Hotline 0800 116 117 01 oder die Internetseite termin.corona-impfung.nrw ausgemacht werden. Alle Menschen des entsprechenden Jahrgangs werden von den Städten oder Kreisen schriftlich informiert. Sie können laut KV aber auch ohne den Brief ab dem 6. April einen Termin ausmachen.

Corona in NRW: Auch Lebenspartner unter 70 können bald eine Impfung bekommen

Der neue Impferlass ermöglicht es auch Menschen unter 70 Jahren, ab dem 8. April in NRW geimpft zu werden: Die 79-Jährigen, die nach Ostern als nächste dran sind, können einen Termin für ihren Lebenspartner oder ihre Lebenspartnerin mit ausmachen - egal wie alt diese sind. Das hat das Gesundheitsministerium klar gestellt. Wie man belegt, dass man verpartnert ist, wenn man nicht verheiratet ist, überlässt das Gesundheitsministerium den Kreisen und kreisfreien Städten. Man spreche sich hier „für ein möglichst pragmatisches Vorgehen“ aus, so das Ministerium auf seiner Internetseite.

Über Ostern 130 000 Dosen des Biontech-Impfstoffes für Kommunen in NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt über die Ostertage 130 000 Dosen des Biontech-Impfstoffes gegen das Coronavirus aus der Rücklage bereit und will diese in den Kommunen verimpfen lassen. Die Liefertermine für Biontech seien in den nächsten Wochen „sehr stabil“ und verlässlich, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef-Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Eine Mitteilung an die Kreise und kreisfreien Städte, wie viele Impfstoff-Dosen sie damit zusätzlich bekämen, sei bereits verschickt worden. Damit sei über die Ostertage ein „sehr starkes Impfen in Impfzentren“ möglich.

Die Impfzentren könnten „in vollem Umfang von morgens bis abends“ arbeiten, so der Minister. „Wenn wir es damit schaffen, über Ostern 130 000 Menschen mehr zu impfen, ist das eine gute Sache.“ Es sei auch verantwortbar, an die Biontech-Rücklage zu gehen, weil die Sicherheit, dass genug Dosen für die Zweitimpfung da seien, gegeben sei.

(dpa)