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Corona in NRW: So ist die Situation in Wuppertal, Krefeld und Düsseldorf

Störung bei Datenübermittlung behoben : Inzidenzwert in NRW steigt wieder - Wuppertal und Krefeld bleiben über 200

Der Inzidenzwert in NRW ist wieder gestiegen - auf 173,4. Eine Störung bei der Datenübermittlung ist inzwischen behoben.

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) knapp 6700 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 173,4, wie aus den Angaben des RKI und des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) am Donnerstagmorgen hervorging. Am Mittwoch hatte dieser Wert bei 170,5 gelegen.

Am Dienstag und Mittwoch hatte eine massive Störung im IT-Netz der Landesverwaltung unter anderem Auswirkungen auf die Übermittlung der Corona-Zahlen durch einige Gesundheitsämter. Eine LZG-Sprecherin sagte am Donnerstag, die nun ausgewiesenen Zahlen seien aber wieder korrekt.

In 18 kreisfreien Städten und Kreisen von Nordrhein-Westfalen liegt die Corona-Neuinfektionsrate laut RKI über der Marke von 200. Am höchsten ist die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage demnach im Oberbergischen Kreis (263,2), gefolgt von Gelsenkirchen (261,1) und Remscheid (258,7). Unter 100 liegt der Wert lediglich in den Kreisen Höxter (77,0) und Coesfeld (90,7) sowie in Münster (97,1).

Eine besonders deutliche Steigerung gab es den Angaben zufolge in Köln, wo der Inzidenzwert am Donnerstag bei 208,5 lag - nach 190,1 am Vortag. Unter anderem dort hatten allerdings die Netzwerkprobleme zu erheblichen Problemen geführt, so dass am Dienstag keine Fälle aus Köln in die Übersichtstabelle eingeflossen waren.

Situation in Wuppertal, Krefeld und Düsseldorf

In Düsseldorf lag der Inzidenzwert laut RKI am Donnerstagmorgen bei 151,2. In Wuppertal und Krefeld bleiben weiterhin über 200. In Krefeld gab es 226,0 Neuinfektion pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Wuppertal waren es laut RKI 246,7.

(dpa)