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Corona-Impfungen in NRW: Wer zur Gruppe 3 gehört - und wer nicht

Corona-Impfungen in NRW : Wer zur Gruppe 3 gehört - und wer nicht

Die Corona-Impfungen laufen auf Hochtouren. Welche Menschen zur Gruppe 3 gehören, erfahren Sie hier.

NRW öffnet ab Donnerstag, 6. Mai die Impfungen für weitere Personengruppen. Wer laut Bundesgesundheitsministerium zur dritten Gruppe gehört und wer nicht - ein Überblick.

  • Über 60 Jährige
  • Personen mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben und über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • besonders relevante staatliche Einrichungen wie Bundeswehr, Justiz und Regierung
  • Wahlhelfer
  • Personen, die in der Kritischen Infrastruktur tätig sind, unter anderem als Apotheker, Bestatter, Wasser- und Energieversorger, Entsorger, im Transport und in der IT
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen, zum Beispiel in Laboren, arbeiten
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Für alle anderen, die diese Kriterien nicht erfüllen und noch nicht geimpft sind, sollen schon bald Termine zur Verfügung stehen. „Spätestens ab Juni, das ist in wenigen Wochen, werden alle die Möglichkeit haben, sich um einen Impftermin zu kümmern“, bekräftigte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Die Bundesregierung hatte allerdings schon vorher darauf hingewiesen, dass die Impfungen voraussichtlich den ganzen Sommer dauern werden.

Das Impftempo legte zuletzt weiter zu. Inzwischen haben in Arztpraxen und regionalen Impfzentren der Länder 26,9 Prozent der Bundesbürger mindestens eine erste Impfung bekommen. Den vollständigen Impfschutz mit einer zweiten Spritze haben nunmehr 7,7 Prozent der Bevölkerung.

(red/dpa)