Riesiger Verwaltungsaufwand befürchtet Chaos um Grundsteuer in NRW: Legt Einspruchswelle die Finanzämter lahm?

Düsseldorf · Die Grundsteuer sorgt für Diskussionen in NRW: Kann eine Einspruchswelle noch verhindert werden? Wer was fordert – und wie die Finanzbehörden dazu stehen.

Was es für viele noch komplizierter macht: Die Erklärung muss in der Regel online abgegeben werden und nicht auf Papier. 

Was es für viele noch komplizierter macht: Die Erklärung muss in der Regel online abgegeben werden und nicht auf Papier. 

Foto: Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen

Es ist schon eine seltsame Allianz, die sich da gebildet hat: Hier der Bund der Steuerzahler, da die Interessenvertretung der Finanzbeamten, organisiert in der Deutschen Steuergewerkschaft. Hinzu kommen noch der Steuerberaterverband und der Hauseigentümerverband Haus und Grund. Sie alle haben dieses Ziel: Der NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) solle doch bitteschön anordnen, dass die Bescheide zur Feststellung des Grundsteuerwertes unbedingt nur vorläufig erlassen werden. Dann müssten die Betroffenen nicht den einen Monat lang möglichen Einspruch gegen den Bescheid einlegen. Und alle Bescheide würden offen bleiben, bis die Sache gerichtlich entschieden ist.