Busunglück von Madeira: Menschen aus der Nähe von Köln auf Reiseliste

29 Tote : Überlebenden geht es „den Umständen entsprechend gut“

Drei Tage nach dem Busunglück auf Madeira sind die transportfähigen Verletzten mit einem Lazarettflugzeug wieder zurück nach Deutschland gekommen. Die Autopsie der 29 Toten ist derweil abgeschlossen.

Die von der Bundeswehr nach Deutschland zurückgeholten Überlebenden der Buskatastrophe von Madeira haben die Heimreise gut überstanden. „Den 15 Patienten geht es den Umständen entsprechend gut. Noch am Osterwochenende werden die ersten Patienten in Krankenhäuser in der Nähe ihrer jeweiligen Wohnorte verlegt“, berichtete der Direktor der Unfallklinik in Köln-Merheim, Bertil Bouillon, am Ostersonntag.

Die Unfallopfer waren am Samstagabend im Krankenhaus Merheim der Kliniken Köln aufgenommen worden, nachdem sie mit einer Sondermaschine der Bundeswehr von Madeira nach Deutschland zurückgeholt worden waren. Als große Unfallklinik ist das Krankenhaus Merheim für solche Fälle besonders geeignet.

Die 15 Verletzten stammen aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, wie die Stadt Köln mitteilte. Bei dem Unglück in Madeira waren am Mittwochabend 29 Insassen des Reisebusses ums Leben gekommen, 27 erlitten Verletzungen. Die Verletzten seien von den Ärzten auf Madeira sehr gut versorgt worden, betonten die Kölner Mediziner.

(dpa)
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