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Musik: „Wir bekommen derzeit viel positives Feedback“

Musik : „Wir bekommen derzeit viel positives Feedback“

Im vergangenen Jahr ging die britische Alternative- und Progressive-Rockband The Pineapple Thief mit ihrem neuen Album „Versions of the Truth“ an den Start. Im September 2020 sollte dann die Tour beginnen, welche die Musiker auch für deutsche Spielstätten angekündigt hatte.

Doch die Corona-Pandemie machten den Briten ein Strich durch die Rechnung und die gesamte Tour musste verschoben werden. Jetzt kommen die Musiker auf Tour und sind am kommenden Freitag im Carlswerk Victoria in Köln zu Gast, wo die neuen Songs den Fans live präsentiert werden. Unsere Zeitung hat vorab mit dem Frontmann Bruce Soord gesprochen.

Wie erleben Sie die aktuelle Situation als Band?

Bruce Soord: Es war bitter, im vergangenen Jahr die geplante Tour absagen zu müssen. So mussten wir ein Jahr warten, bis wir endlich unsere neuen Songs live den Fans präsentieren können. Umso größer ist jetzt die Freude, dass wir endlich wieder Konzerte spielen können. Dank der Impfungen und der damit verbundenen Zugangsregeln zu Veranstaltungen ist das zum Glück wieder möglich. Man merkt auch, dass die Leute begeistert sind, endlich wieder Musik live bei einem Konzert erleben zu können. Wir bekommen derzeit viel positives Feedback.

Wie haben Sie die lange Zwangspause genutzt?

Soord: Wir haben uns wie eine Blase einen Schutzraum errichtet, sodass wir trotz der Pandemie und des harten Lockdowns viel zusammen sein konnten. Live mit Publikum ging natürlich nicht viel, aber wir konnten doch mit Livestreams und anderen digitalen Formaten den Fans eine Alternative bieten und mit ihnen weiter in Kontakt bleiben. Ein Segen war auch, dass wir eigene Studios zu Hause haben. Viele Künstler haben jetzt durch die Pandemie erst so richtig realisiert, wie wichtig für sie das Internet ist. Man hat so eine sehr große Reichweite, auch wenn man gerade nicht reisen kann. Trotzdem war es nicht leicht, auf das Liverlebnis mit Publikum zu verzichten. 

Was sind die großen Unterschiede beim aktuellen Album im Vergleich zu den Vorgängern?

Soord: Wir haben uns als Band seit der Gründung 1999 langsam, aber stetig weiterentwickelt. Auch die personellen Umstellungen haben die Band und ihre Musik immer wieder verändert. Das Zusammenspiel im Team hat Fortschritte gemacht und ist deutlich enger geworden. Das macht sich auch bei unseren Songs positiv bemerkbar. 

Was erwartet die Fans jetzt beim Konzert in Köln?

Soord: Die Fans erwartet im Carlswerk ein Abend voll mit positiver Energie, die wir vor Ort gemeinsam feiern können. Das wird eine tolle Atmosphäre geben und eine Nacht voll Spaß und Freude, die wir gemeinsam mit unserem Publikum genießen wollen. 

Wie wichtig ist der deutsche Markt für Sie als britische Band?

Soord: Der deutsche Markt ist sehr wichtig für uns. Wenn man in Deutschland unterwegs ist, hat man dank der Veranstaltungsorte und des Publikums ein ganz anderes Gefühl, als bei den Touren in Großbritannien. Die Atmosphäre ist einzigartig. Wie wichtig dieser Markt ist, zeigen dort auch die Chartplatzierungen, die wir mit unserer Musik erreichen. Wir freuen uns, dass wir jetzt nach Deutschland zurückkehren können. 

Wie gut kennen Sie Köln?

Soord: Bei einer Tour hat man leider nur sehr wenig Zeit, sich die Städte, in denen man auftritt, genauer anzusehen. Da sieht man meist nur die Halle oder den Club, in dem man auftritt. Wir waren bislang dreimal bei Konzerten in Köln und die Locations sind immer größer geworden. Bei der ersten konnten wir uns kaum auf der Bühne bewegen. Jetzt kommt mit dem Carlswerk Victoria der nächste Schritt.

 

Service: The Pineapple Thief, Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr, Carkswerk Victoria, Schanzenstraße, Köln-Mülheim, Support: Alex Henry Foster, Karten: 29 Euro im Vorverkauf und 36 Euro an der Abendkasse.

www.carlswerk-victoria.de