Weihnachtsaktion: Auch bedürftige Senioren dürfen sich etwas wünschen

Weihnachtsaktion: Auch bedürftige Senioren dürfen sich etwas wünschen

Die Stadt und Johnson Controls planen eine Neuauflage der Wunschbäume.

Burscheid. Im vergangenen Jahr konnten sie über 200 Kinderwünsche erfüllen. Und auch in diesem Jahr wollen sie dafür sorgen, dass sich bedürftige Menschen über ein Geschenk unter dem Tannenbaum freuen können. Die Stadt Burscheid und Johnson Controls (JC) stecken derzeit mitten in den Vorbereitungen zu einer Neuauflage der Aktion "Wunschbaum". Das bestätigte der Beigeordnete Stefan Caplan gestern auf Anfrage des BV.

Wie im vergangenen Jahr soll im Foyer des Rathauses und im Eingangsbereich der JC-Europazentrale jeweils ein geschmückter Weihnachtsbaum aufgestellt werden. Von diesen Bäumen können sich die Spender eine oder mehrere Wunschkarten wegnehmen, das gewünschte Geschenk besorgen, liebevoll verpacken und wieder an den Standort des Baumes zurückbringen. Wen sie beschenken, erfahren sie nicht. Die Wünschenden bleiben anonym.

Neu ist, dass in diesem Jahr nicht nur Kinder und Jugendliche mit einem Geschenk bedacht werden sollen, sondern auch bedürftige Senioren. "Die Anzahl der Wünsche wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich verdoppeln", schätzt Caplan.

Um die Wünsche der älteren Menschen ermitteln zu können, sind die Organisatoren diesmal nicht nur auf die Hilfe der Kirchen und ihrer Unterorganisationen, des Kinderschutzbundes und der Tafel angewiesen. Sie können diesmal unter anderem auch auf die Mithilfe des evangelischen Altenzentrums und der Senioren- und Pflegeberatung zählen.

Im vergangenen Jahr lief die Aktion so gut, dass innerhalb von zwei Tagen alle Wunschkarten Abnehmer gefunden hatten. "Wir hoffen natürlich, dass es in diesem Jahr wieder so sein wird", sagt Caplan. Für alle Fälle hätten sie sich jedoch Sicherungssysteme überlegt, damit kein Kind oder Senior bei der Bescherung leer ausgeht. "So können wir die schlimmste Katastrophe hoffentlich verhindern."

Starten soll das Projekt, nach bisherigem Stand, Ende November.

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