c/o pop: Vom Praktikant zum Musikstar

c/o pop: Vom Praktikant zum Musikstar

Am 20. August ist Roosevelt alias Marius Lauber zu Gast bei der c/o pop.

Herr Lauber, welche Beziehung haben Sie zur morgen beginnenden c/o pop?

Marius Lauber: Ich habe 2011 als Praktikant in der Programmabteilung des Festivals gearbeitet, das war kurz nachdem ich vom Niederrhein nach Köln gezogen bin. Die Arbeit hat mich der elektronischen Musik näher gebracht, außerdem habe ich mehr über die Abläufe eines Festivals erfahren. Für Köln ist die c/o pop eine wichtige kulturelle Veranstaltung, auch weil sie die gesamte Stadt bespielt.

Was kann das Publikum im Gloria beim Konzert erwarten?

Lauber: Es gibt viele bekannte Stücke, aber auch so manches neues Stück von meinem Album, das Anfang kommenden Jahres veröffentlicht wird.

Wie hat sich Ihre Musik seit der Debütsingle 2012 verändert?

Lauber: Ich traue mich etwas mehr. Meine Musik ist klarer geworden, der Gesang steht mehr im Vordergrund und es gibt mehr unbearbeitete Schlagzeugspuren. Verändert hat sich auch die Struktur der Songs. Ich spiele wie bei einer Band im Studio die verschiedenen Instrumente im Studio nacheinander selbst ein und füge sie dann zusammen. Früher habe ich mehr am Laptop gearbeitet und Samples eingesetzt. Jetzt ist Rossevelt zu einem Bandprojekt geworden.

Wie arbeiten Sie an den Songs?

Lauber: Das Beste ist, sich einfach ganz naiv ans Instrument zu setzen und gar nicht daran zu denken, dass man einen Song machen will. Es ist nicht gut, zu viel zu planen, man muss offenbleiben.

Sie haben schon früh internationale Erfahrung in den USA und Brasilien gesammelt. Wie wichtig war das für Sie?

Lauber: Es gibt für keine Grenzen zwischen nationalen und internationalen Auftritten. Ich war in beiden Welten von Anfang an unterwegs. Auf jeden Fall hat es mir Kraft gegeben, wenn bei einem Konzert weit weg von zu Hause viele Leute nur wegen mir gekommen sind. Die Unterstützung hat mich motiviert und dazu geführt, dass ich mich musikalisch mehr zutraue.

Welche Beziehung haben Sie zu Köln und zum Gloria?

Lauber: Ich bin ja nicht weit weg von Köln groß geworden und war als Jugendlicher schon oft in der Stadt unterwegs. Das Gloria hat damals wie heute zu meinen Lieblingsclubs gehört.

Service: Roosevelt spielt am Donnerstag im Rahmen der c/o pop ab 20 Uhr im Gloria-Theater an der Apostelnstraße 11. Karten für das Konzert gibt es online unter:

www.c-o-pop.de