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Vom Heimspiel in die ganze Welt

Vom Heimspiel in die ganze Welt

In der Robert-Koch-Mensa werden fünf neue Menülinien eingeführt.

Köln. Fünf neue Menülinien sollen es den Kölner Studenten einfacher machen, sich beim Mensagang für ein Essen beim umfangreichen Angebot zu entscheiden. So gibt es beim Heimspiel regionale Küche wie bei Muttern sowie das günstigste Essen für 1.80 Euro. Bei Worldwide kommen internationale Gerichte auf den Tisch — vom Mittelmeer bis nach Asien und Südamerika. Querbeet bietet vegetarisches und veganes Essen. Bei Streetfood werden die Studenten bedient, die es eilig haben und die ihr Essen direkt mitnehmen möchten. Besonderes findet sich unter Meisterwerk von der Sterneküche bis zum Kochworkshop.

Die erste Mensa mit den neuen Menülinien ist die neugestaltete Robert-Koch-Mensa, die 1997 eröffnet wurde. Später soll das neue Konzept auch in die übrigen sechs Mensen des Kölner Studierendenwerks eingeführt werden. „Wir haben beim Preis-Leistungs-Verhältnis und bei der Qualität bei Umfragen immer gute Noten bekommen. Nur beim Ambiente gab es noch Luft nach oben. Das musste sich etwas ändern, um den Studenten hier etwas bieten zu können“, sagt Geschäftsführer Jörg J. Schmitz. Insgesamt geben die Mensen im Semester jeden Tag 30000 Essen aus.

Insgesamt wurde die räumliche Gestaltung bei den Hinweisschildern, der Wegeführung und direkt bei der Essenausgabe verbessert. Neu sind in der Robert-Koch-Mensa die trendig gestaltete Kaffeebar und die großen Monitore, die auf Tagesangebote der fünf Linien wie Süßkartoffelpommes (Querbeet), Albondigas mit Tomatensoße (Meisterwerk) oder Dönerteller und Cannelloni (Worldwide) hinweisen. Günstigestes Gericht ist an diesem Tag der asiatische Gemüsetopf mit Nudeln für 1.80 Euro. Noch nicht zum Angebot gehört die Linie Streetfood, die bis Ende des Jahres eingeführt werden soll.

Investiert wurden an Entwicklungs- und Umsetzungskosten etwa 40000 Euro. „Für die Umsetzung bei den weiteren Menschen sind die Entwicklungskosten entsprechend niedriger“, sagt Schmitz.

Das neue Angebot wird jetzt zwei Monate in der Robert-Koch-Mensa getestet, danach beginnt die Umsetzung des Konzepts in den anderen Mensen.

kstw.de