Rheinisch Bergischer Kreis: SPD: Kleine kandidiert für den Bundestag

Rheinisch Bergischer Kreis : SPD: Kleine kandidiert für den Bundestag

Der 60-Jährige setzt sich knapp mit 39 zu 33 Stimmen gegen Ute Stauer durch.

Rhein.-Berg. Kreis. Bei der entscheidenden Wahlkreisdelegiertenkonferenz der Kreis-SPD ist Nikolaus Kleine aus Bergisch Gladbach von der Mehrheit der anwesenden Delegierten im ersten Wahlgang zum Kandidaten für den Bundestag gewählt worden. Er setzte sich gegen Ute Stauer, ebenfalls aus Bergisch Gladbach, mit 39 zu 33 Stimmen durch. Es gab zwei Enthaltungen, eine Stimme war ungültig.

Nikolaus Kleine ist 60 Jahre alt und lebt in Bensberg mit vier Generationen zusammen auf einem Grundstück. Von der 94-jährigen Mutter und Rentnerin bis zur neunjährigen Schülerin reicht das Altersspektrum. Er hat Betriebswirtschaftslehre mit Abschluss als Diplom-Betriebswirt studiert. Seit 1987 steht er im Berufsleben. Er ist seit 1982 Mitglied der SPD und seit 1999 Ratsmitglied in der Stadt Bergisch Gladbach. „Die Förderung von Schule und Ausbildung, auch für bildungsferne Gruppen. Das ist mir sehr wichtig.“ so umreißt Nikolaus Kleine einen Schwerpunkt seiner politischen Anliegen.

Ganz oben auf seiner Tagesordnung stehe auch der Einsatz für eine Reform der Renten- und Krankenversicherung. Hier wolle er auch die selbständigen und freien Berufe einbeziehen. Außerdem wolle er auch das Thema „kalte Progression“ angehen. „Tarifsteigerungen müssen am Ende auch im Geldbeutel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer landen“, erklärt er.

„Wir haben einen Kandidaten gewählt, der sich besonders für die Familien und die soziale Gerechtigkeit stark machen wird. Die SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis geht mit Nikolaus Kleine selbstbewusst und zuversichtlich in den Bundestagswahlkampf 2017“, so der Vorsitzende des Kreisverbandes, Robert Winkels.

Für die Landtagswahl hat die Kreis-SPD mit Vera Werdes im Landtagswahlkreis 21 (Bergisch Gladbach und Rösrath) und Heike Engels im Wahlkreis 22 (Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath und Wermelskirchen) bereits zwei Kandidatinnen aufgestellt.

Mehr von Westdeutsche Zeitung