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Kämersheide: Schläge statt Dank nach Bremsmanöver

Kämersheide : Schläge statt Dank nach Bremsmanöver

21-Jähriger wäre fast in den Gegenverkehr gerast, wollte das aber nicht wahrhaben.

Burscheid. Nur durch ein Bremsmanöver konnte ein Autofahrer (54) aus Burscheid am Montagnachmittag verhindern, dass ein 21-jähriger Leverkusener in den Gegenverkehr raste. Doch statt Dank kassierte der 54-Jährige nach Angaben der Polizei anschließend Schläge.

Demnach waren auf der L 58 bei Kämersheide gegen 13.30 Uhr mehrere Pkws hintereinander unterwegs gewesen. Von hinten näherte sich mit hohem Tempo der Leverkusener mit seinem Opel und setzte sofort zum Überholen des Mercedes mit dem Burscheider am Steuer an. Weil der Opelfahrer dabei in den Gegenverkehr zu krachen drohte, bremste der Mercedes ab, um so eine Lücke zum Einscheren zu schaffen. Die bewahrte den 21-Jährigen auch vor einem Frontalzusammenstoß.

Als beide Autofahrer und eine Zeugin aber angehalten hatten, sprang der Leverkusener aus seinem Opel, rannte zu dem Mercedes und schlug unvermittelt auf den 54-Jährigen ein. Die Zeugin versuchte ihn laut Polizei noch vom Fahrzeug wegzureißen. In seinem Wutanfall beschädigte der junge Mann aber auch noch Spiegel und Lack des Mercedes und hinterließ einen Sachschaden von geschätzt 600 Euro.

Gegenüber der Polizei gab der Leverkusener dann an, den Gegenverkehr zunächst gar nicht wahrgenommen zu haben. Außerdem habe er sich von dem Bremsmanöver des Mercedesfahrers genötigt und bedroht gefühlt. er