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Sprintbahn in Hilgen: Nach Granulatpanne: Kunstrasen-Kleinfeld ist eröffnet

Sprintbahn in Hilgen : Nach Granulatpanne: Kunstrasen-Kleinfeld ist eröffnet

Bau des Platzes und die Sanierung der Sprintbahn in Hilgen aus Förderprogramm zur Integration von Flüchtlingen.

Burscheid. Burscheider Kinder und Jugendliche dürfen sich freuen, denn die Kuno-Hendrichs-Sportanlage Hilgen hat jetzt ein neues Fußballkleinfeld mit Kunstrasen und Ballfangzaun bekommen. Das irrtümlich aufgebrachte schwarze Granulat für den Kunstrasen ist laut Stadtverwaltung zwischenzeitlich durch ein „qualitativ hochwertiges Material“ ausgetauscht worden.

Mit der Neueinrichtung des Fußballkleinfeldes ist nun auch die vorhandene 100-Meter-Laufbahn fertig und die Weitsprung- und Kugelstoßanlage verlegt worden. Während der Umbauarbeiten wurde die Laufbahn mit einer pflegeleichten Tartan-Beschichtung ausgestattet. Dies komme nicht nur den Nachwuchsfußballern, sondern auch dem Schul- und Breitensport besonders zu Gute.

Finanziell ermöglicht wurden diese Arbeiten auf dem bestehenden Hilgener Sportplatzareal durch das Förderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“. Mit Bescheid vom 11. April 2016 hatte die Bezirksregierung Köln eine Zuwendung in Höhe von 131 960 Euro bewilligt und nachträglich auf Antrag der Stadtverwaltung auch noch der im Vorfeld nicht vorgesehenen Tartan-Belag-Ausstattung für die Laufbahn zugestimmt. „Was kann mehr zur Integration beitragen, als das Fußballspielen und Sport im Allgemeinen zu unterstützen“, waren sich am Dienstag Bürgermeister Stefan Caplan und der Vorsitzende der Turngemeinde Hilgen, Horst Buttkus, bei der offiziellen Übergabe einig.

Die TGH hat die städtische Sportanlage mit Wirkung vom 1. Januar 1999 gepachtet und kümmert sich seither mit viel Engagement nicht nur um die Pflege, sondern — in Abstimmung mit der Stadtverwaltung — auch um eine Verbesserung der Ausstattung zugunsten des Sports.

Insgesamt kostet die zielgerichtete Aufwertung der Hilgener Sportanlage 164 950 Euro; einen 20-prozentigen Eigenmittelanteil hat die Stadt aufgebracht.

Geplant und ausgeführt wurden die Arbeiten von den Technischen Betrieben Solingen, mit denen die Stadt Burscheid eine Kooperation hat und bereits bei der Kunstrasenausstattung der Sportplätze Griesberg und Hilgen gute Erfahrungen gemacht hat. Red