Motorland Saffer: Ein Umzug nach 25 Jahren

Motorland Saffer: Ein Umzug nach 25 Jahren

Der Familienbetrieb Motorland Saffer hat sich vergrößert und ist nun im Gewerbegebiet Linde/Irlen zu finden.

Burscheid. Rasenmäher, Motorsägen und Co. verkauft die 53-jährige Elke Saffer schon seit 25 Jahren. So lange gab es den Familienbetrieb Motorland Saffer — ihr Mann Friedrich arbeitet nachmittags dort — an der Pastor-Löh-Straße. Seit einer Woche sind die Saffers mit sämtlichen Geräten umgezogen, ins Gewerbegebiet Linde/Irlen. Das alte Geschäft war mit den 200 Quadratmetern zu klein geworden. Das neu ist 600 Quadratmeter groß und bietet genug Platz für die Geräte und eine Reparatur-Werkstatt.

„Es ist noch etwas ungewohnt hier“, sagt Elke Saffer. „In dem alten Haus haben wir ja auch gewohnt, da konnte ich zwischendurch mal etwas im Haushalt machen.“ Der neue Ausblick aus der Glasfensterfront über die grünen Felder ist aber auch nicht zu verachten. Und der neue Standort hat auch bereits einen weiteren positiven Nebeneffekt gezeigt: „Es waren schon Neukunden hier, die über die B 51 gefahren sind, weil die Autobahn dicht war“, resümiert Saffer nach einer Woche in Linde.

Warum sie nach 25 Jahren solch einen großen Schritt geht, erklärt sie auch: „Mein Sohn Christoph (30) hat gerade seinen Meister gemacht und will den Betrieb übernehmen.“ Das lohne sich dann richtig. Für die Zukunft wünscht sich Saffer, dass sie die Herausforderung gut bewältigen kann. „Aber wir ziehen als Familie an einem Strang.“

Die Wirtschaftskrise hat das Unternehmen gut überstanden. „Ich habe nur gemerkt, dass die Leute versuchen, ihre Geräte erst einmal zu reparieren, bevor sie neue kaufen.“ In den vergangenen Jahren sei der Trend zudem dahingegangen, dass die Kunden mehr auf Qualität und Service achteten, weiß die erfahrene Geschäftsfrau.

Doch auch nach 25 Jahren im Beruf wird ihr als Frau noch immer mit Skepsis begegnet. „Es gibt schon noch Männer, die verwundert sind, wenn sie erfahren, dass ich hier die Chefin bin und ihnen alles rund um die Geräte erklären kann.“ Bei der jüngeren Generation sei das aber ganz anders.

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