Minister besteht Umweltquiz - Burscheider Umweltmarkt

Minister besteht Umweltquiz - Burscheider Umweltmarkt

Johannes Remmel war als Schirmherr zu Gast beim Abschluss der 15. Umweltwoche.

Burscheid. Produkte aus einer Witzheldener Käserei, selbst geschnitzte Spazierstöcke aus der Wermelskirchener Pestalozzi-Schule oder leckerer Honig vom Burscheider Imkerverein — der Umweltmarkt lockte am Freitag mit vielen Produkten aus der direkten Umgebung. Wem das nicht reichte, für den war bei den vielen Spiel- und Spaßangeboten das Richtige dabei.

Bis in den frühen Abend hinein wurden Tennisbälle auf eine Fichtenzapfen-Maschine geworfen oder auch das Spielareal in der Kirchenkurve von Burscheids Kindern in Beschlag genommen — dort traten jeweils vier Spieler in einem Umweltlauf gegeneinander an.

Höhepunkt war gleichwohl die Preisübergabe durch den NRW-Umweltminister Johannes Remmel an die Burscheider Kindergärten, deren Schützlinge und Erzieher allesamt Lieder aufgeführt hatten. Remmel nahm sich im Anschluss noch ausgiebig Zeit, um über den Umweltmarkt zu schlendern. Zuvor hatte Bürgermeister Stefan Caplan dem grünen Politiker-Kollegen noch das Versprechen entlockt, auch die 16. Umweltwoche zu besuchen.

Dabei galt es zu diesem Zeitpunkt, erst einmal den Umweltmarkt der 15. Umweltwoche zu erkunden. Gemeinsam schauten die beiden Politiker an jedem der fast 30 Aktions- und Informationsständen vorbei. Besonders begeistert zeigte sich der Minister, als Jürgen Schröder von der Leverkusener Avea das Biomassezentrum zur Kompostierung von Grünabfall in Leverkusen vorstellte.

Auch am Stand nebenan, beim Bergischen Abfallwirtschaftsverband, verweilte er etwas länger und löste mit Stefan Caplan ein Umweltquiz, mit dem Ergebnis: Beide beantworteten alle sieben Fragen korrekt.

Das freute die Schüler der Friedrich-Goetze-Hauptschule, die das Quiz durchführten. Gekleidet waren die Jugendlichen in schicken Kostümen, die sie selbst aus Müllsäcken und alten Zeitungen kreiert hatten. So trug die zwölf jährige Ecem ein Kleid im Stil der 1920er Jahre, das sie mit Rüschen und Fäden stilsicher verziert hatte. Das hatte — wie der gesamte Umweltmarkt — einfach Klasse.

Weitere Bilder im Internet: bergischer-volksbote.de