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Panther holen zweiten Sieg in sechs Tagen

Panther holen zweiten Sieg in sechs Tagen

Handballer freuen sich über starke Manschaftsleistung und festigen ihren siebten Rang in der Tabelle.

Hilgen. Die kurze Schwächephase vor drei Wochen haben die Handballer der Bergischen Panther hinter sich gelassen und beim 13. der Tabelle, SG Menden Sauerland Wölfe, den zweiten Sieg innerhalb von sechs Tagen eingefahren. Der Drittligist setzte sich im Duell der Aufsteiger im Sauerland mit 29:18 (15:7) durch und hat damit seinen siebten Rang weiter gefestigt.

„Das war heute einmal mehr ein toller Mannschaftserfolg. Wir hatten mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Umso erleichterter bin ich, wie souverän meine Jungs diese Hürde genommen haben“, sagt Trainer Marcel Mutz zufrieden. Ähnlich wie im Hinspiel setzten die Panther gleich von Beginn an die Akzente. Überraschender Weise begannen die Mendener mit einer offenen Manndeckung, doch darauf fanden die Gäste schnell und einfach die Lösungen. Beim 12:4 (20.) hatte sich die Mutz-Sieben schon weit vom Gegner distanziert und auch beim Seitenwechsel bestand der Vorsprung noch.

„Wir hatten mit dem sieben Feldspieler die passenden Antworten“, freute sich Mutz, der vor allem Philipp Schmitz ein Sonderlob aussprach. In Vertretung des kranken Justus Ueberholz agierte Schmitz auf der Mittelposition sehr umsichtig. Zwar gelang dem Regisseur kein Torerfolg, doch immer wieder wurden die Nebenleute gekonnte in Szene gesetzt. Torhüter Max Conzen avancierte mit 20 Paraden zum zuverlässigen Rückhalt, auch die Abwehr hinterließ einen sattelfesten Eindruck. „Das war unsere Basis und hat dem Gegner durchweg Probleme bereitet“, so Mutz weiter. Im Angriff war Verlass auf eine ganz starke rechte Seite. Simon Wolter aus dem Rückraum und Jan Blum vom rechten Flügel aus setzten etliche Akzente und steuerten am Ende zusammen 14 Treffer zum Auswärtssieg bei.

Panther: Conzen, Eigenbrod; Wolter (8), Blum (6), Jesussek (5), Zapf (4), Arnaud (3), van Walsem (2/2), Schneider, (1), P. Schmitz, Aschenbroich, Ueberholz, Hinkelmann.