Tischtennis: Nach langer Verletzungspause endlich wieder am Start

Tischtennis : Nach langer Verletzungspause endlich wieder am Start

Tischtennis Monika Otto vom TBÖ ist bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Altersklasse U65 dabei.

Traditionell zu Pfingsten finden die Deutschen Tischtennis-Seniorenmeisterschaften statt. Bei der größten nationalen Tischtennisveranstaltung im Deutschen Tischtennisbund treffen sich diesmal rund 500 Teilnehmer in Erfurt. Im Einzel, Doppel und Mixed werden in sieben Altersklassen an bis zu 38 Tischen die Titelträger ermittelt. Der älteste Teilnehmer ist 92 Jahre, der jüngste 39 Jahre alt. Die Aktiven haben sich über Kreis-, Bezirks-, Landes- und Regionsmeisterschaften für die Teilnahme qualifiziert.

Unter ihnen ist auch die Ösinghausenerin Monika Otto. Sie geht in der Altersklasse U65  an den Start und trifft dort auf 31 Konkurrentinnen. Die Erwartungen von Otto sind in diesem Jahr ungewöhnlich gering, denn die erfolgsverwöhnte Spielerin des TB Großösinghausen ist froh, dass sie nach langer Verletzungspause überhaupt wieder im Kreis der besten deutschen Spielerinnen ihrer Altersklasse dabei sein kann.

In einer Viergruppe trifft sie in der Vorrunde auf Christa Geist vom RV Viktoria Wombach, die in ihrem Verein in der Herren-Bezirksklasse aktiv ist. Sie war 2013 U60 Doppel-Europameisterin und 2017 Deutsche Doppelmeisterin. Im zweiten Einzel geht es gegen Ilse Eckstein aus Schleswig-Holstein. Sie spielt beim TSV Vineta Audorf in der 1. Kreisklasse der Herren und wurde Norddeutsche Meisterin 2019. Im letzten Gruppenspiel trifft Otto auf die Favoritin Lilija Dietterle vom SV Dresden Mitte. Sie spielt in der Sachsenliga der Damen und wurde 2017 Europameisterin im Mixed und Bronzemedaillen-Gewinnerin im Einzel. Angesichts der starken Konkurrenz wäre das Erreichen des Hauptfeldes für Otto bereits ein sehr großer Erfolg.

Im Doppel startet die Ösinghausenerin an der Seite von NRW-Ligaspielerin Kornelia Ruthenbeck vom TTC SG Steele.

Mehr von Westdeutsche Zeitung