Handball: Führung mit dem Schlusspfiff

Handball : Führung mit dem Schlusspfiff

3. Liga Die Panther gewinnen knapp und glücklich mit 26:25 (12:13) gegen die SG Langenfeld.

Das gute Pferd springt knapp. Unter dieser Rubrik lässt sich die Auswärtspartie der Bergischen Panther einordnen. Die Drittliga-Handballer um Trainer Marcel Mutz taten sich beim Schlusslicht SG Langenfeld lange Zeit sehr schwer und kamen erst am Ende zu einem knappen wie glücklichen 26:25 (12:13)-Erfolg.

„Wir haben nur ein einziges Mal geführt und das war beim Schlusspfiff. Von daher können wir diese Leistung und das Ergebnis schon einordnen und wissen, dass wir sehr froh über die beiden Punkte sein müssen“, betonte Mutz hinterher sichtlich erleichtert.

Schon in der Anfangsphase rannten die Panther einem Rückstand hinterher. Über 0:3 und 3:6 lagen die Gäste nach einer Viertelstunde mit 5:9 im Rückstand. Beim 6:11 und 7:12 sprach nicht unbedingt viel für die Mutz-Schützlinge, in erster Linie waren es die Ungenauigkeiten im Angriff, die zu diesen Zwischenständen führten. „Und wann man sich dann noch anschaut, wer beim Gegner alles gefehlt hat“, meinte Mutz, der auch die personellen Vorteile klar auf seiner Seite sah. Schnell wurde die 6:0-Abwehrreihe aufgelöst, weil auch Bastien Arnaud wegen eines grippalen Infektes fehlte. Philipp Schmitz wurde als hängender Verteidiger vor den Defensivverband gestellt, dort sollte er sich um Langenfelds starken Linkshänder Henrik Heider kümmern. „Mit zunehmender Spieldauer haben wir uns dann auch gut reingearbeitet“, berichtete der Coach hinterher. Nach dem 23:25 setzten die Gäste zur finalen Aufholjagd an. Jens-Peter Reinarz mit einem verwandelten Siebenmeter, der überragende Max Weiß vom Kreis sowie Simon Wolter leiteten mit ihren Treffern die erfolgreiche Aufholjagd in den letzten Minuten ein.

Großen Anteil am Erfolg hatte auch Torhüter Robin Eigenbrod, der mit etlichen Paraden der Mannschaft die nötige Sicherheit und wichtigen Ballgewinne gab.

Durch den Erfolg hat sich die Lage für die Panther wieder deutlich verbessert und man kann nun in aller Ruhe in das Nachbarschaftsduell mit dem Longericher SC gehen, welches bereits am Freitag Abend stattfinden wird.

Conzen, Eigenbrod (ab 40); Weiß  (9), Wolter (7), Reinarz (6/2), Schmitz, Zapf, Blum, Hinkelmann (alle 1), Arnaud, Jesussek, Adams, Schneider, Aschenbroich.