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Leichte Kunststoffe für das Auto von morgen

Leichte Kunststoffe für das Auto von morgen

Johnson Controls forscht mit Fraunhofer- Einrichtung.

Burscheid. Erst vor einer Woche hatten wir im Rahmen unserer Zukunftsserie 2025 über die Ambitionen des Automotiveherstellers Johnson Controls berichtet, immer mehr auf leichtere Materialien zu setzen. Jetzt hat der Burscheider Arbeitgeber genau hierzu eine langfristige Kooperation mit der Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien vereinbart. Beide wollen auf dem Gebiet der faserverstärkten Kunstoffe für den Einsatz im Automobilbau zusammenarbeiten.

„Gemeinsam wollen wir neue, leichtere Materialien entwickeln und sie schnell zur Marktreife bringen“, sagt Andreas Eppinger, Vize-Präsident bei Johnson Controls. Durch den Einsatz leichterer Teile in der Automobilindustrie kann unter anderem der Spritverbrauch gesenkt werden. Aber es geht offenbar noch um etwas anderes: Johnson Controls und die Fraunhofer-Einrichtung wollen nach eigenen Angaben die Ressourcen in der Mobilität schonen. Im Fokus der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit stünden recycle- und reparierbare Systeme mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften. Dabei gehe es auch darum, Energie bei der Produktion möglichst effizient einzusetzen.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien entwickelt gemeinsam mit der Technischen Universität Cottbus an den Standorten Teltow und Wildau hochvernetzte Polymere (eine bestimmte Art von Harzen) für Anwendungen insbesondere für die Verkehrstechnik (vor allem in der Luftfahrt), die Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Gerätetechnik. hmn