Ausstellungen Von der biblischen Susanna in der Kunst zu farbigen Installationen

Köln · Die städtischen Museen sind außer heute, morgen, an Silvester und Neujahr auch an den restlichen Ferientagen geöffnet. Am Montag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, gelten die Sonntagsöffnungszeiten.

 Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt die Ausstellung „Susanna - Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ noch bis zum 26. Februar.

Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt die Ausstellung „Susanna - Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ noch bis zum 26. Februar.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Wer an den geöffneten Tagen nichts vorhat, hat die Möglichkeit, an einer der vielen Führungen teilnehmen. Wir geben einen Überblick:

Das Museum für Ostasiatische Kunst bietet am Montag um 12 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung „Horizonte“ an. Darin treffen Installationen farbiger „Bottari“-Stoffballen von Kimsooja auf großformatige meditative „White Paintings“ von Qiu Shihua. Leiko Ikemuras Horizont-Malereien und höhlenartige Skulpturen kontrastieren mit den „Naked Scrolls“ von Evelyn Taocheng Wang und Fotografien von Yu Duan. Markante Positionen zeitgenössischer Künstler, die aus China, Japan und Korea stammen und verschiedenen Generationen angehören, treten in den Dialog miteinander und mit einzelnen Werken der Sammlung traditioneller ostasiatischer Kunst. In der Führung erhalten Besucher einen Überblick über die unterschiedlichen Positionen und die große Bandbreite an Ausdrucksformen der beteiligten Künstler.

RJM beschäftigt sich mit
der Vielfalt des Glaubens

Eine Führung zu „American Modern“ bietet am Dienstag um 16 Uhr das Museum für Angewandte Kunst Köln. US-amerikanisches Design zwischen 1925 und 1940 führt die Moderne fort, deren Wurzeln im deutschen Bauhaus liegen. Das „Bluebird“ Radio von Walter Dorwin Teague ist ein Beispiel für „American Modern“.

Die Vielfalt des Glaubens steht am Mittwoch um 15 Uhr bei einer Führung im Rautenstrauch-Joest-Museum auf dem Programm. Die großen Religionsfamilien Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus vereinen heute die meisten Gläubigen. Der ganze Reichtum religiöser Traditionen ist damit jedoch nicht annähernd aufgezeigt. Die Führung fokussiert exemplarisch die Gottesbilder im Hinduismus und Buddhismus.

Wer lieber abstrakte Kunst mag, ist am Mittwoch im Museum Ludwig richtig. Hier wird um 16.30 Uhr eine Führung zu Otto Freundlich angeboten. Ebenfalls am Mittwoch um 16.30 Uhr startet eine Führung zur derzeit laufenden Ausstellung „Susanna. Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ im Wallraf-Richartz-Museum.

Ein Stück kölsches Kulturgut zeigt derzeit die Ausstellung „Levve un levve losse“ im Kölnischen Stadtmuseum und feiert damit die Kultband Höhner. Die gehört zu Köln wie Kölsch und Karneval. 1972 sorgten die Höhner damals noch als „Ne Höhnerhoff“ – ein Federn werfendes Quartett im Hühneroutfit –, erstmals für Stimmung auf den Karnevalsbühnen. Heute sind sie deutschlandweit bekannt: Lieder wie „Viva Colonia“ oder „Ich ben ne Räuber“ begeistern generationsübergreifend die Menschen. Mit besonderen Aktionen wie den Philharmonie-Classic-Abenden oder der Höhner Rock‘inʼRoncalli Show zeigen die kölschen Urgesteine, dass sie musikalisch nicht nur im Karneval zu Hause sind.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums widmet das Kölnische Stadtmuseum der facettenreichen Bandgeschichte des kölschen „Federviehs“ eine bunte Sonderausstellung im Maritim Hotel. Bei einer Führung am Donnerstag um 15 Uhr können Besucher die Bandgeschichte Revue passieren lassen.

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